Feuer löschen mal anders

Nicht alle Tage bekommt man die Nachricht das Hilfe auf einer Insel gebraucht wird. 

Russel Island ist nur eine von vielen Inseln in Moreton Bay. Moreton Bay liegt zwischen der Gold Coast und Brisbane. 

Die meisten Inseln sind bewohnt und mittels eigenem Boot oder der Fähre zu erreichen. Auf Russel Island leben circa 2,000 Menschen. Vor einigen Wochen brannte es dort schon einmal und damals war es kurz davor das Häuser brannten. 


In diesem Fall rief die örtliche Feuerwehr frühzeitig um Hilfe vom Festland und innerhalb von zwei Stunden hatten wir sieben Feuerwehrfahrzeuge von der Gold Coast auf der Autofähre. 


Die Überfahrt dauerte 40 Minuten. Auf der Insel angekommen ging es zuerst zur örtlichen Feuerwache wo sich die Einsatzleitung befand. 


Von dort aus bekamen wir unsere Einsatzaufträge und los ging es. Für uns ging es zu einem ausgewaschenen Fahrweg im Busch. Ein Bagger arbeitete gerade an dem Fahrweg um ihn wieder befahrbar zu machen. Da der Bagger direkt am Feuer arbeitet war es unsere Aufgabe mit diesem zu arbeiten um im Ernstfall Hilfe zu leisten. 


Mit der Hilfe vom Festland sowie einem Löschhubschrauber war das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. 

Mittagessen gab es für uns um kurz vor vier – Hähnchen mit Salat. Besteck? Fehlanzeige! Was solls, wer Hunger hat isst auch mit schmutzigen Fingern. 


Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück auf die Fähre die uns wieder and Festland zurückbrachte. 



Auf der Rückfahrt lud uns der Kapitän in sein Führerhaus ein. Bob ist 73 Jahre alt und macht diesen Job seit 43 Jahren. Und während unserer 40 minütigen Rückfahrt erzählte er uns viele seiner Stories. 


Das Feuer hatte eine Größe von 55 Hektar (=550,000 Quadratmeter). 

Weihnachten und Neujahr mal ganz anders

Jetzt sind wir schon fast zwei Wochen wieder zurück von unserem Weihnachtsabenteuer. Diese Zeit haben wir genutzt (und auch gebraucht) um all unsere Sachen zu waschen und ausreichend Schlaf nach zu holen.
Wir hatten eine tolle aber auch anstrengende Zeit auf Lady Musgrave Island und davon möchte ich Euch heute endlich berichten. Dazu habe ich den Bericht in Bereiche eingeteilt damit es etwas übersichtlicher bleibt. Also dann mal los.

Das Camp

Am 22. Dezember kamen wir nach unserer zweienhalbstündigen Überfahrt mit dem Schiff vor Lady Musgrave an. Da die Insel von Korallenriff umgeben ist gibt es keine Anlegestelle und keinen Hafen. So musste die ganze Ausrüstung auf ein kleineres Boot geladen werden aud der sonst Tagestouristen zur Insel gebracht werden.
Am Strand der Insel angekommen erwartet uns schon Jim uns seine Frau Anne. Alle halfen mit beim Ausladen. Und genau pünktlich dazu öffnete der Himmel seine Schleusen und es begann zu regnen. Unsere komplette Ausrüstung luden wir dann in Schubkarren oder auf unseren Rücken uns marschierten los durch den Inselwald zu unserem Campingplatz. Der Weg führte uns 500 Meter durch den Wald in dem tausende und abertausende Vögel zu dieser Jahreszeit brüteten und ihre Jungen aufzogen.
Nachdem wir gutgelaunt all unser Zeug da hatten wo wir wollten gab ein eine kurze Mittagspause im Gemeinschaftszelt. Dort hatten wir unsere Küche mit Gasherd, solar- und garbetriebener Kühlschrank und alle weitere Forschungsausrüstung.

Dann ging es ans Zelt aufbauen. Wie gut das wir schon vorher geübt haben und somit das ganze in relativ kurzer Zeit stand. Die meiste Zeit verbrachten wir damit, die Plane die unser Zelt und alles darunter schützen sollte, auf zu stellen.


Solarzellen


Auf einem Hinweisschild vor unserem Camp wurden immer die Neuesten Information über die vergangene Nacht notiert.


Das Gemeinschaftszelt

TAGGING

Die Arbeit mit den Tieren ist das Hauptziel, weshalb wir auf die Insel kamen. Schon vorab hatten wir mehrere Telefonate mit Jim der uns über die Arbeit und Vorgehensweise aufklärte.
Da Meeresschildkröten mit dem Hochwasser der Nacht an Land kommen, arbeiteten wir auch vorwiegend nachts. In der ersten Woche war Hochwasser um 20 Uhr was bedeutete das wir um 19 Uhr starteten und gegen Mitternacht fertig waren. Mit den Tagen verschob sich das Hochwasser immer mehr in den frühen Morgen so das wir die letzten Tage um Mitternacht aufstanden und bis 5 Uhr Morgens arbeiteten. Anschließend hieß es dann schnell ins Bett bevor die Sonne aufgeht um einige Stunden Schlaf zu bekommen.

Die Insel ist in mehrere Abschnitte rund herum eingeteilt um den jeweiligen Standort ein zu grenzen. Nicht überall auf der Insel ist es ideal für Schildkörten um an Land zu kommen. Hier und da versperren Felsen den Weg an den Strand oder grobes Geröll macht es schwer u graben.

Ruth-Ellen, Jim und ich waren in ein Team eingeteilt das für die Abschnitte 3, 4A und 4B verantwortlich waren. Die Abschnitte an denen die meisten Schildkröten an Land kommen. Penny, Jims Tocher und Max schauten nach dem Rest der Insel.

So ging es also im Mondlicht die 20 Meter runter zum Strand. Auf moderne LED Stirnlampen oder Taschenlampen wird bei dieser Arbeit ausdrücklich verzichtet da dies die Tiere stört und für eine Flucht vom Strand sorgen kann. Deshalb werden die guten alten Stirnlampen mit einer kleinen Birne verwendet die ein warmes, gelbes Licht ausstrahlt. Die Lampe wird aber nur ab eingeschalten wenn wir mit den Tieren arbeiteten. Wenn wir am Strand nach unserem nächsten Tier Ausschau hielten verwendeten wir meistens das Mondlicht und folgten den Spuren im Sand die einem viel über das Tier das sie gemacht hat verrieten.

Haben wir ein Tier entdeckt kommt es darauf an in welchem Status es sich gerade befindet. Nicht in jedem Status können wir dem Tier arbeiten.
Wenn eine Schildkröten and Land zur Eiablage kommt spielt sich das wie folgt ab:

1. Die Schildkröte erreicht den Strand. Am Wasserrand wartet sie einige Minuten und kontrolliert ob es Bewegungen am Strand gibt. Ist sie nicht zufrieden verschwindet die zurück ins Wasser und kommt vielleicht an einer anderen Stelle der Insel wieder an Land.

2. Ist sie zufrieden schleppt sie sich über den Strand hoch in die Dünen.

3. Hat sie einen Platz gefunden der ihr passt beginnt sie damit einen sogenannten „Body Pit“ (=Körperkuhle) auszugraben. Sie gräbt mit ihren vier Flossen eine Kuhle für Ihren kompletten Körper. Wenn sie damit fertig ist hat eine etwa 30cm tiefe Kuhle gegraben.

4. Hat sie ihren Body Pit fertig beginnt sie mit ihren Hinterflossen eine Kammer für Ihre Eier aus zu graben. Faszinierend mit welcher Präzision sie das macht wenn man bedenkt das sie diesen Vorgang mit ihren Augen überhaupt nicht sehen kann da die Hinterflossen vom Panzer verdeckt sind. So gräbt sie also ein etwa 40cm tiefes Loch das sie dann am Boden noch birnenfömig aushöhlt. Stößt sie dabei auf Korallen oder Baumwurzeln sucht sie sich einen anderen Platz und das Ganze beginnt von vorne.

5. Wenn sie mit der Tiefe und Form der Eikammer zufrieden ist beginnt sie damit etwa 125 Tischtennisball große Eier abzulegen. Diese fallen dann in die Kammer. Da Schildkröten Meeresreptilien sind haben die Eier eine weiche Hülle. Das sorgt dafür das dieses beim Aufprall nicht zerstört werden.

6. Wenn sie alle Eier abgelegt hat beginnt sie sofort damit die Kammer mit Sand zu füllen. auch hierzu verwendet sie nur ihre beiden Hinterflossen.

7. Ist die Kammer gefüllt beginnt sie damit die Körperkule mit Sand zu füllen. Dazu benutzt sie alle vier Flossen.

Diese ganz Prozedur kann bis zu drei Stunden bei Green Turtles (=Grüne Schildkröte) dauern. Pro Saison kann eine Schildkröte bis zu sieben Mal an Land kommen um Eier ab zu legen. das ganze passiert im 14-Tages Rythmus. Dafür kommen sie aber auch nur all 5-7 Jahre an Land.

Wir können nur mit den Schildkröten arbeiten sobald sie mit der Eiablage fertig sind.
Zuerst checken wir ob das Tier bereits eine Marke (=Tag) in einer der beiden Vorderflossen hat. Wenn nicht bekommt sie eine neue Marke. Dazu wird mittels einer Art Zange aus der Rinderindustrie eine Titanium-Marke an der Vorderflosse angebracht.

Des Weiteren wird der Panzer vermessen, Beschädigungen oder Verletzungen notiert und festgehalten in welchem Bereich der Insel die Schildkröte gefunden wurde.

Auch die Position des Nestes wird mittels drei Stöcken markiert und die genau Position des Nestes dann am nächsten Tag genau vermessen.

RODEO

Mein persönliches Highlight des Tages war das Schildkröten-Rodeo. Während des Niedrigwasser gingen Jim, Max und ich raus ins Riff um junge Schildkröten auf zu spüren die sich noch im knietiefen Niedrigwasser in Mitten der Korallen aufhielten. Sobald eine Schildkröte aufgespürt wurde, wurde sie vorsichtig in Richtung von einem von uns gelenkt. Irgendwie war meistens ich es in dessen Richtung die jungen Schildkröten schwammen. Und so war ich es der sich meistens auf die Schildkröten warf und sie irgendwie unter Wasser zu fassen versuchte und gleichzeitig versuchte nicht auf Korallen zu fallen. Hatte ich eine Schildkröte am Panzer oder an einer Flosse gepackt glich das ganze einem Rodeo im Wasser. Ich musste meine Hände in eine Poition bringen um das Tier schonen aus dem Wasser zu bekommen. Dabei musste ich versuchen mein Gesicht aus der Reichweite der um sich schlagenden Flossen fern zu halten. Flossenhiebe selbst von diesen jungen Schildkröten können sehr schmerzhaft sein.

Ist das Tier gefangen geht es mit ihr zurück übers Riff ins Camp wo sie vermessen wird und ebenfalls eine Marke bekommt. Damit kann sie also fast ihr ganzes Leben lang wissenschaftlich verfolgt und studiert werden. Diese Jungtiere wogen all zwischen 10 und 40 Kilogramm. Bei besonders großen Exemplaren mussten wir diese zu Zweit an Land tragen.

Sobald wir mit unserem Fang von den anderen Campern entdeckt wurden war in unserem Camp immer der Teufel los da alle die Tiere bestaunen, anfassen und fotografieren wollten. Fragen über Fragen die Jim alle sehr routiniert beantwortet.

Nach getaner Arbeit war es schön die Tiere wieder zurück ins Wasser zu bringen um sie weider in die Freiheit zu entlassen.

Nachwuchs

So mit das schönste was man auf Lady Musgrave Island zu dieser Jahreszeit sehen kann sind die frisch geschlüpften Schildkröten die sich auf dem Weg von ihrem Nest ins Wasser machen. Meistens schlüpfen diese Nachts wenn der Sand abkühlt und ihren signalisiert das es dunkel ist und somit auch weniger Fressfeinde auf sie lauern.

Wir hatten Glück und konnten die sogenannten Hatchlings bei Tag und auch bei Nacht bewundern.
Innerhalb von wenigen Minuten waren die kleinen im Wasser.
Die Chancen das eine davon wiederkommt stehen laut Forschungen 1:1000.

Sobald die Jungtiere das Wasser erreichen schwimmen sie so schnell sie können weg von der Insel und den ganzen Fressfeinden in den Ozean und werden dann mittels der Strömung einmal um die halbe Welt reisen bevor sie wieder an ihren Geburtsort zurückkehren.

Wildlife auf der Insel

Lady Musgrave Island ist nicht nur Heimat von Meeresschildkröten. Abertausende Vögel bringen hier in den warmen Sommermonaten ihre Jungen zur Welt. Es ist also immer ein konstanter Geräuschpegel auf der Insel – 24 Stunden rund um die Uhr. Daran gewöhnt man sich aber.

Das Korallenriff bietet Lebensraum viele Fischarten, Haie und Rochen. Touristen aus aller Welt kommen hier her um das Wunder des Great Barrier Riffs schnorchelnd, tauchend oder vom Boot aus zu erleben und zu erkunden.

Die Insel

Die Insel besteht komplett aus Korallen und ist in etwa 30 Minuten komplett umrundet. 40 Campern ist es erlaubt auf der Insel zu übernachten. Da die Insel zum Nationalpark erklärt ist benötigt man eine Erlaubnis um auf der Insel übernachtn zu können. Außer einem Toilettenhaus gibt es sonst nichts. Alles was man braucht muss man selbst mitbringen.

Wir haben unsere fast zweieinhalb Wochen auf der Insel sehr genossen. Auch denn die nächtliche Arbeit mit den Tieren anstrengend ist und man ständig Schlafentzug hat war es eine fantastische Erfahrung so hautnah bei diesem Anturspektakel dabei gewesen zu sein.

Es geht los

Der Wecker klingelte heute morgen um 3.30 Uhr. Eigentlich begann der Tag schon um 2.30 Uhr mit einem gewaltigen Gewitter. Schnelles Frühstück, die letzten Sachen noch wasserdicht verpacken und dann kam auch schon der Bus der uns zum Hafen in Bundaberg brachte. Dort luden wir all unsere Ausrüstung auf das Boot das uns zusammen mit vielen Touristen zur Insel bringen wird. 


Die Überfahrt wird 2 – 2,5 Stunden dauern. An der Insel angekommen wird alles auf ein kleineres Boot geladen und dann an den Strand gebracht. Von dort gehts dann zum Campingplatz. 


Da wir auf der Insel keinen Empfang haben werden wird das der letzte Beitrag in diesem Jahr sein. 

Euch allen wünschen wir Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. 

Ruth-Ellen & Benny

Es kann losgehen

Heute Nachmittag sind wir gut in Bundaberg eingetroffen. Von hier aus wird morgen unsere Reise nach Lady Musgrave starten. Im Haus von Jims Tochter Penny haben wir zuerst unsere ganze Ausrüstung ausgeladen. Dort haben wir auch Max kennengelernt der auch als Freiwilliger mitkommen wird. Er macht das schon seit 15 Jahren. Morgen früh um 5 Uhr werden wir also abgeholt und zum Schiff gefahren. Gemeinsam mit Penny und Max geht die Reise los. Jim und dessen Frau Anne werden wir auf der Insel treffen. 

Das Abenteuer beginnt ….

Weihnachts-Abenteuer

lady_musgrave

Foto: queensland.com

Dieses Weihnachtsfest fällt für uns sprichwörtlich ins Wasser. Ein Weihnachtsfest wie ich es noch nie gefeiert habe – auf einer kleinen Insel im Great Barrier Reef.

Als wir Anfang des Jahres für ein Wochenende auf Lady Elliot waren haben wir Jim und seine Frau Anne kennengelernt. Jim betreibt Forschungen an Meeresschildkröten auf der Nachbarinsel – Lady Musgrave Island. Seit dreißig Jahren erforscht er dort das Verhalten von Schildkröten. Im den Sommermonaten Dezember und Januar kommen dort die Schildkröten an Land um ihre Eier ab zu legen. Die Tiere werden dann mit einer Marke versehen und vermessen. Und genau hier kommen wir ins Spiel. Da pro Nacht etwa 80-100 Tiere an land kommen braucht Jim ein Team von Freiwilligen die ihm bei dieser Arbeit helfen. So werden wir zwei Wochen lang Schildkröten bei der Eiablage verfolgen und diese dann „taggen“ (= mit einer Marke) versehen, vermessen und im Falle das das Nest zu nahe am Wasser liegt, die Eier ausgraben und an einer sicheren Stelle wieder vergraben.

Zwei Wochen auf der Insel bedeutet ein Leben im Zelt, ohne fliessend Wasser (3 Liter Wasser pro Person zum duschen), kein Strom, kein Empfang, kein Internet! Klingt doch herrlich – oder? Wir freuen uns auf jeden Fall sehr auf dieses Abenteuer. Am 22 Dezember gehts los. Ein Boot wird uns von Bundaberg auf die Insel bringen. Unser Team wird aus sechs Mitgliedern bestehen. Jim’s Frau Anne wird sich um die Küche kümmern und die Mahlzeiten zubereiten. Neben Nahrungsmitteln werden wir auch unseren kompletten Wasservorrat mitnehmen mussen da es ausser zwei Toiletten nichts auf der Insel gibt. Zum Glück organisieren Jim und Anne die Lebensmittel so das wir uns um das nicht kümmern müssen.
Dennoch gibts fur uns einiges mit zu bringen. Neben Zelt, Plane, Schlafmatte, Kleidung nehmen wir auch unsere Schnorchelausrüstung mit Flossen, Taucherbrille, Schnorchel und Riffschuhen mit.
Da gibt es einiges an Land zu schleppen.
Da Schildkröten meist im Schutze der Dunkelheit an Land kommen werden wir meisten bei Nacht unterwegs sein.

Lady Musgrave ist eine Koralleninsel am südlichen Ende des Great Barrier Reefs und ist 0,275km² gross. Die Insel ist von Menschen unbewohnt, jedoch ist sie Heimat von unzahligen Vogelarten. Die komplette Insel ist zum Nationalpark erklärt. Das bedeutet das nur eine begrenzte Ansahl von Besuchern die Insel betreten dürfen.

Nur in Australien …

Boxkampf zwischen Mann und Känguru – sowas passiert nur in Australien!

Der Australier Greg kam seinem Hund Max zu Hilfe der im Schwitzkasten des Kängurus landete. Mit ihren langen Beinen und scharfen Krallen können Kängurus Hunden ziemlich gefährlich verletzen. Doch dann kommt Greg zu Hilfe und boxt sich mit dem Känguru das etwas verwundert über den rechten Hacken wirkt.
Auf Facebook wurde das Video schon mehrere Millionen Mal angeklickt. Mehr Aussie geht nicht!

Unser neues Zelt


Wir haben ein neues Zelt gekauft. Vielleicht habt Ihr ja schon mitbekommen wo wir Weihnachten verbringen werden. Mehr dazu in den nächsten Tagen an dieser Stelle.

Auf jeden Fall haben wie die Einladung von Freunden angenommen unser neu erworbenes Zelt auf deren Grundstück im Hinterland aufzustellen und zu testen. In Austinville, ungefähr 20 Minuten Autofahrt entfernt von Currumbin wohnt die Famile Unser. Die Familie besitzt dort im Tal ein rießiges Anwesen mitten im Busch. Drei Familienteile leben dort und ausserdem gibt es einen Campinplatz für Backpacker.
Unser Zelt ist ein Black Wolf Mojave HV4. Der Aufbau ging problemlos uns der erste Eindruck ist gut. Ein gut verarbeitets Zelt mit aussreichend Ein- und Ausgängen und Belüftungsöffnungen. Die Nähte scheinen gut verarbeitet zu sein um auch mal ein gstärkeres Gewitter aus zu halten.
Platz ist ausreichend vorhanden im für vier Personen ausgelegten Zelt.


Mit Einbruch der Dunkelheit stand das Zelt und es konnte zum gemütlichen Teil übergegengen werden. Abendessen wurde auf dem Lagerfeuer gekocht. in zwei gusseisernen Kochtöpfen, den sogenannten „Camp oven“ gabe es zum einen Hühnchen und im anderen köchelte ein Kartoffelauflauf über den Kohlen für etwa eine Stunde. Es geht eben nichts über ein über dem Feuer gekochen Essen – herrlich.

Die erste Nacht im Zelt war angenehm und kurz. Bereits kurz vor fünf Uhr Morgens ist es hell und die Kakadus stimmten zum lauten Morgenkonzert an.

Hier ein kleines Zeitraffer-Video vom Zeltaufbau. Wir wurden tatkräftig von der vierjährigen Ava beim Aufbau unterstützt.

Sturm

Der Sommer kommt mit großen Schritten. Mit der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit steigt auch das Unwetterrisiko. Sommerzeit ist hier eben auch Sternzeit. 

Und so ist es ganz normal das nach einem heißen und schwülen Tag am Nachmittag Wolken und ein Gewitter aufzieht das dann für eine willkommene Abkühlung sorgt. 

Diese Unwetter können von kleineren Gewitterschauer bis hin zu einem gewaltigen Thunderstorm sein. Letzteres bringt viel Regen, Blitze und starke Winde mit sich. 

Habe am Samstag Nachmittag mal meine GoPro auf dem Balkon positioniert und eine kleine Zeitrafferaufnahme vom Gewitter gemacht. 

Oktoberfest in Queensland

Alle Jahre wieder heißt es auch in Brisbane: „O’zapft is!“. Mitten in Queenslands Hauptstadt laden Fahrgeschäfte, Essensstände, deutsche Musik und das große Bierzelt die Australier zu einem deutschen Erlebnis ein.

Das Oktoberfest in Brisbane gilt als das größte des Landes. Und wenn man über das Gelände läuft und sich im Bierzelt so umschaut könnte man fast meinen Mitten in München zu sein. Die Australier lieben es sich zu „verkleiden“ und so konnte man viele Dirndl und Lederhosen oder wenigstens einen Hut sehen.

Das Oktoberfest in Brisbane wird an zwei Wochenenden im Oktober veranstaltet. Für 20 Dollar Eintritt kommt man aufs Gelände. Den Chip am Armband kann man dann mit Geld aufladen so das man alles Bargeldlos bezahlen kann.

Am Freitag Abend hatten wir mit Kollegen von Label Plus einen Tisch im VIP Bereich des Festzeltes gebucht. Neben einem Freibier, Schnaps und Mini-Berlinern gab es eine große Vesperplatte die ziemlich gut ankam und jedem geschmeckt hat.


Am nächsten Tag ging es dann mit Freunden nochmals nach Brisbane. Mit dem Auto dauert die Fahrt etwas über eine Stunde.

Zur Festzeltmusik der deutschen Band gab es Tucher Bier, eine Rießenbretzel, Obatzta und Bratwurst.