Bilder Trip II: Tasmanien

Wieviele tolle Erinnerungen sind mir wieder gekommen als ich die Bilder unseres zweiten Trips (Tag 5 – Tag 10) nach Tasmanien angeschaut habe. In dieser ganz besonderen und stellenweise unberührten Natur fühlte ich mich teilweise zurückversetzt in die Zeit der Dinosaurier.

Diese fünf Tage waren eines meiner großen Highlights der Reise. Gerne hätte ich hier mehr Zeit verbracht und mich auch auf die Lauer gelegt um einen der Tasmanischen Teufel in freier Wildbahn zu Gesicht zu bekommen.

Diese Insel kann ich nun als Geheimtipp für all diejenigen empfehlen die bei angenehmen europäischen Temperaturen urspüngliche und teilweise einzigartige Natur, wunderschöne Strände und nette Menschen kennen lernen möchten.

Viel Spaß mit den Bildern und lasst mich wissen welches Euch davon am Besten gefällt.

Have a nice weekend – See u

Wer dazu noch bewegte Bilder von Tasmanien sehen möchte, bitteschön:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=EE2jEqq8fNw[/youtube]

TOP 10 Platzierung „Aichtal im Blick“

Wie ich diese Woche erfahren habe, habe ich mit dem oberen Bild, einer Nachtaufnahme unseres Aicher Feuerwehrhauses, eine TOP 10-Platzierung beim Fotowettbewerb „Aichtal im Fokus“ belegt was mich sehr gefreut hat.

Wer die Finalistenbilder noch sehen möchte kann dies am kommenden Wochenende auf dem Künstlermarkt des Städtlesfestes tun.

Öffnungszeiten sind:
Samstag 30.6.2012 von 14 bis 19 Uhr
Sonntag 1.7. 2012 von 11 bis 18 Uhr

>;>;>; Hier gehts zum Bericht der Stadt Aichtal

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Werbung für den Künstlermarkt mit meinem Bild, facebook-Seite der Stadt Aichtal

Surfing 50 States

An unserem letzen Tag des ersten Trips waren wir auch im Surf Museum von Torquay. Dort sahen wir einen tollen Film über zwei Aussies die in 50 Staaten von Amerika surften auch wenn dort gar kein Wasser bzw. Wellen vorhanden waren. Ein super Film der zahlreiche Preise gewonnen hat.

Hier der Trailer dazu – die DVD habe ich im Gepäck! 🙂

lets surf ….

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=xY7rxFdiJas[/youtube]

Bilder Trip I: Adelaide – Melbourne


Langsam aber sicher habe ich mich durch sage und schreibe 7.961 Dateien „durchgekämpft“! Darunter sind natürlich vorwiegend Bilder aber auch zahlreiche Videos.

Hier nun ein paar Schnappschüsse des ersten Trips (Tag 1 bis Tag 5) auf der wunderschönen Great Ocean Road von Adelaide nach Melbourne.

In den nächsten Tagen werden noch weitere Bilder der anderen Trips folgen … !

 

 

Interessante Besucherstatistik


Habe mir heute mal die Besucherstatistik meines Blogs angeschaut. Google speichert ja bekanntlich einiges an Daten im ganzen Netz. Mit google analytics kann man nun genau erkennen wieviele Zugriffe auf meinen Blog während meiner Reise stattgefunden haben.

Insgesamt waren 712 Besucher hier die durchschnittlich etwas mehr als zwei Minuten auf der Seite verbracht haben.

Interessant ist auch die Auswertung aus welchen Ländern zugegriffen wurde. Spitzenreiter mit 505 Besuchen ist ganz klar Deutschland, gefolgt von Italien mit 112 Besuchen. Da Südtirol ja bekanntlich zu Italien gehört werden diese Besuche von Verenas Familie und Freunden stammen. 🙂

Auch aus Australien wurde 81 Mal zugegriffen. Sogar 9 Besuche aus der Dominikanischen Republik sind zu verzeichnen, dem Urlaubsdomizil von Feuerwehrkamerad Harald.


 
Freut mich das unsere Reise von so vielen Besuchern verfolgt wurde.

Ich arbeite mich gerade durch tausende Bilder und hunderte von Videos und hoffe das ich in den nächsten Tagen einige Highlight-Bilder der Reise online stellen kann.

Also – schaut demnächst mal wieder rein!

See u soon

Neustart

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Zurück in Sydney, zurück in den australischen Winter. Am Mittwoch Abend stieg ich in Cairns bei tropischen 26 Grad in den Flieger um drei Stunden später bei 12 Grad in Sydney wieder auszusteigen!!!

Ja auch in Australien gibt es einen Winter. Dieser fällt zwar etwas milder aus als in Deutschland aber es ist trotzdem deutlich spürbar das sich einiges verändert hat seit ich vor knapp zwei Monaten Sydney verlassen habe.

Viele Geschäfte vor allem in Bondi renovieren zur Zeit ihren Laden um sich für den kommenden Sommer zu rüsten, am Strand verteilt ein Bulldozer neuen Sand und Touristen sieht man selten. Scheint das alles momentan in eine Art Winterstarre gefallen ist. Dazu kommt dann noch bewölktes Wetter und ein böiger Wind. Da fällt es nach so einer Reise schwer sich an die gegebenen Umstände zu gewöhnen.

Trotzdem gibt es auch Lichtblicke. Nach einem Tag suchen habe ich schon eine neue Bleibe gefunden. Ab Sonntag wohne ich bei zwei Jungs in Bondi Beach. Die Wohnung ist zwar etwas weiter weg vom Strand als die bisherige dafür haben wir Highspeed-Internet, int. Fernsehen und sogar eine X-Box. 🙂

Des Weitern ziehen momentan die Buckelwale (=Humpbacks) an der Küste vorbei.
Da werde ich in den nächsten Tagen mal eine Bootstour machen diese Rießen der Meere mal aus der Nähe sehen zu können.

Es bleibt also spannend … !

Tag 54: Oak Beach – Cairns

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::: time to say goodbye :::

Letzter Tag unserer Reise!!! Eine unglaublich schöne Reise liegt hinter uns. Wir sind gemeinsam durch ein großartiges Land gereist, haben wunderschöne Landschaften und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt erkundet. Vom kühlen Tasmanien mit seiner gigantischen Landschaft über die traumhaften Strände rund um Byron Bay bis hin zum tropischen Regenwald im Norden von Cairns – das alles und noch viel mehr haben wir erleben dürfen und dabei die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen erlebt. Diese 54 Tage waren schon etwas besonderes!

Hier einige Highlights die mir während meines Fluges zurück nach Sydney spontan einfallen:

:: Hubschrauberflug über die 12 Apostel
:: die tolle Natur Tasmaniens
:: Surfen in Port Stephens, Byron Bay und Agnes Water
:: mit dem Geländewagen über Stock und Stein auf Frazer Island
:: tolle Schlafplätze direkt am Meer im Byron Bay, Noosa Head, Mission Beach und Oak Beach (und das für umsonst!)
:: die netten Leute in Agnes Water bei denen wir geschlafen haben
:: Segeltörn zu den Whitsundays
:: Fallschirmsprung aus über 4 KM Höhe
:: Tauchen an Great Barrier Reef
:: die faszinierende Tierwelt live gesehen zu haben (Wallabies, Kängurus, Koalas, Helmkasuar, Delfine, Hai, Krokodile,…)

Unser letzter Tag ging dann auch schnell vorbei. Die Mädels waren heute Morgen in einem Aboriginal-Park in dem sie viel über die Geschichte, Kultur und das Leben der Ureinwohner Australiens erfuhren. Auch Boomerang- und Speerwerfen war dabei. Als ich die Beiden von dort abholte erzählte uns der nette Mann im Souvenirshop des Parks noch viele interessante Fakten un Geschichten über die Aboriginees. Er musste es ja am besten wissen da er selbst einer ist.

Dann gabs sogar noch eine Digeridoo-Show bei der uns dieses faszinierende Instrument nochmal präsentiert wurde.

Zum Abschied schenkte er jedem von uns noch einen bemalten Stein der in seiner Kultur bedeutet das man demjenigen dem man sie gibt eine sichere und gute Reise wünscht. Tolle Sache!

Ich hatte bei der Fahrt zum Aboriginee-Park einige Wallabies und Kängurus auf einer Pferdekoppel ausgemacht. Bewaffnet mit meiner Kamera schlich ich mich an die etwa 20 Wallabies und 5 Kängurus heran die friedlich auf der Wiese grasten oder im Schatten unter den Bäumen lagen.

Leider stand der Wind nicht ganz günstig für mich und so konnten mich die Tiere ziemlich früh wittern. Trotzdem kam ich auf etwa 20 Meter heran und konnte ein paar schöne Bilder machen.

Dann ging es am frühen Nachmittag zurück nach Cairns wo mich die Mädels am Flughafen verabschiedeten bevor sie unseren Camper Mopsi zurückgaben.

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Für mich geht es nun wieder zurück nach Sydney wo ich noch ein paar Tage / Wochen bleibe und versuche einen Job zu finden. Wenns klappt bleib ich noch ein bißchen und wenn nicht freue ich mich wieder auf Zuhause. Schauen wir mal.

Eva und Verena starten heute Nacht zu ihrem 8-Tages-Trip zur roten Mitte Australiens, dem heiligen Berg der Aboriginees – Ayers Rock mitten im Outback. Zwei Tage Anreise im Bus, drei Tage Tour und drei Tage Busreise zurück nach Sydney – da werden die Beiden einige tausend Kilometer zurücklegen!

Ich wünsche ihnen viel Spaß und freu mich auf ein baldiges Wiedersehen in Sydney.

Tagesleistung: 58 Kilometer

Mit dem heutigen Beitrag endet nun die tägliche Berichterstattung! Ich werde aber weiterhin aus Sydney berichten 🙂

Tag 53: Oak Beach – Port Douglas – Oak Beach

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::: der Countdown läuft :::

Heute brachen die letzten gemeinsamen 24 Stunden an. Die Morgensonne lachte als wollte sie uns den Abschied aus dem Norden Australiens so schwer wie möglich machen.

Als ich heute – etwas später als sonst – aufwachte waren Eva und Verena bereits schon vorne am Strand (Bild) und arbeiteten an ihrem Teint.

Nach dem Frühstück – selbstverständlich auch am Strand – fuhren wir hoch nach Port Douglas, einem kleine und beschaulichen Strandort.

Ich stieg bereits am Stadtrand aus und besuchte den Port Douglas Wildlife Park (Bild).

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Zu sehen gab es hier die australische Tier- und Pflanzenwelt. Netter kleiner Zoo in dem die Tiere artgerecht und sehr besucherfreundlich gehalten werden.
Mich interessierten vor allem die Tree Kangaroos (=Baumkängurus). Nach diesen hatte ich in den vergangenen Tagen in der Wildniss vergeblich Ausschau gehalten. Die beiden Arten der Baumkängurus kommen nur in wenigen Teilen Australiens vor und sind sehr schwer zu beobachten da sie nachtaktiv sind und oben in den Bäumen leben.

So hatte ich heute die Chance eines dieser seltenen Tiere zu Gesicht zu bekommen. Die Baumkängurus haben wir ihre bodenlebenden Verwandten einen ähnlichen Körperbau mit einem langen und kräftigen Schwanz. Sie bewegen sich auch „hoppelnd“ wenn die über die Äste laufen.

Des Weiteren gab es Koalas, zahlreiche Vögel, Krokodile, Reptilien und auch Eastern Grey Kängurus (Bild) und einige Wallabiearten zu sehen. Darunter auch die etwas dunkleren Swamp-Wallabies (=Sumpfwallabies).

Die Mädels verbrachten den Tag in der Stadt. Am frühen Abend trafen wir uns wieder und gingen zur Feier des Tages und zum Abschluss einer tollen und einzigartigen Reise Essen.

Die letzte Nacht verbrachten wir dann wieder auf unserem einsamen und idyllischen Platz vom Vortag. Ein letztes Mal Meeresrauschen zum Einschlafen und dann geht die Reise leider zuende.

Tagesleistung: 49 Kilometer

Tag 52: Cairns – Oak Beach

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::: Robinson Crusoe :::

Montagmorgen, der vorvorletzte Tag unserer gemeinsamen Reise! Heute Morgen buchte ich meinen Rückflug für Mittwoch. Für mich geht es nach über sechs Wochen wieder zurück nach Sydney. Die Mädels werden am Mittwoch ihren Trip in die rote Mitte zum Ayers Rock starten der acht Tage dauern wird. Reisen werden die Beiden mit dem Greyhound Bus. 2 Tage Anreise, 3 Tage Tour und drei Tage Abreise zurück nach Sydney und mehrere tausend Kilometer liegen vor Ihnen.

Als wir alles soweit organisiert hatten fuhren wie raus aus der Stadt gen Norden entlang der Küste auf dem Captain Cook Highway 44. Hier kommt man oberhalb von Cairns an zahlreichen kleinen Orten mit beschaulichen Stränden vorbei.

Bei Palm Cove machten wir unseren ersten Stop und schauten uns das kleine Örtchen und das aufgewühlte Meer an (Bild). Heute hatte der Wind zugenommen und herrschte bestes Nordsee-Wetter (Grüße nach St. Peter-Ording).

Dann fuhren wir weiter zur Schlafplatzsuche. Im kleinen Örtchen Oak Beach stellten wir unseren Camper dann am Ende des Ortes ab und liefen runter zum Strand. Dort trafen wir eine ältere Dame mit ihrem Hund die uns einen Tipp gab wo wir am besten campen konnten.

Wir folgten ihrem Ratschlag und fuhren zwei Kilometer zurück bis zu einer kleinen, unscheinbaren Einfahrt. Dahinter verbarg sich ein wohl ehemaliger Parkplatz der heute aber nicht mehr als solcher genutzt wird. Hier waren wir für uns alleine und direkt am kleinen Strand von Pretty Beach (=hübscher Strand).

Nachdem wir unser Abendessen beendet hatten liefen wir zum Strand und machten dort ein Lagerfeuer.

Auf unserem Trip haben wir nun an so tollen und beeindrucken Stellen gecampt das es schwer fällt diese immer wieder zu topen. Heute haben wir es mal wieder geschafft.

Im Sand unter Palmen bei angenehmen Temperaturen am Strand beim Lagerfeuer zu sitzen ist schon etwas ganz besonderes. Und dabei dann noch von vielen vielen Sternen beobachtet zu werden – einfach sagenhaft! Man kam sich fast vor wie Robinson Crusoe auf seiner einsamen Insel. 🙂

Tagesleistung: 53 Kilometer

Lustige Geschichte am Rande: Heute morgen traf ich auf dem Campingplatz eine Fußballer aus Großbettlingen. Es stellt sich heraus das wir einige gemeinsame Bekannte und Freunde haben uns aber zuvor nie bewusst über den Weg gelaufen waren. So klein ist die Welt eben manchmal.

Tag 51: Cairns

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::: Findet Nemo :::

Heute Morgen ging es früh aus den Federn da wir um 7:30 Uhr bereits am Jachthafen von Cairns sein mussten.
Dort gingen wir an Bord der Ocean Freedom das uns raus zum Great Barrier Reef brachte. Im Preis inclusive waren Schnorcheln, die Fahrt mit einem Glasbodenboot über das Riff und sogar ein Tauchgang.

Das Great Barrier Reef, das 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde, erstreckt sich über 2.500 Kilometern. Darin befinden sich etwa 1.000 Inseln und 3.000 einzelne Riffe.

Nach einer kurzen Endeckungsfahrt im Glasbodenboot hieß es dann wie bei meinem ersten Tauchgang auf den Whitsundays wieder: Wetsuit an, Sauerstoffflasche, Gewichtgürtel, Flossen und Brille angeschnallt und aufgesetzt und ab ins Wasser!

Das Korallenriff hier draußen (Bild) ist wirklich noch beeindruckender als das auf den Whitsundays. Unzählige unterschiedliche Korallen und tausende von Fischen um uns herum. Die Sicht war super da das Wasser nicht aufgewühlt, türkisblau und glasklar war.

Am Nachmittag haben wir uns sogar nach einem Schnorchelgang für einen weiteren Tauchgang an anderer Stelle entschieden.

Highlights unserer Tauch- und Schnorchelgänge waren sicherlich das wir Nemo, den Clownfisch, gesehen haben. Des Weiteren haben wir auch noch Stachelrochen und sogar einen Weisspitzen-Riffhai gesehen.

Das Tauchen hat wie beim letzten Mal wieder sehr großen Spass gemacht. Diese Welt da unten ist einfach total anders und faszinierend.

Wieder zurück in Cairns liefen wir auf unserem Weg zurück zum Auto an zahlreichen kleinen Läden vorbei. Unter Anderem auch an einem der sich auf Digeridoos spezialisiert hat. Der freundliche Besitzer gab uns zuerst mal einen kostenlosen Kurs wie man aus diesem Instrument der Aboriginees überhaupt einen Ton heraus bekommt (Bild).

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Gar nicht so einfach aber mit etwas Übung geht das schon. Wir konnten alle Instrumente im Laden einfach ausprobieren. Dabei mussten wir feststellen das, je besser der Ton und der Sound, desto teurer ist das Instrument das bis zu $600 betragen kann.

Auch auf dem Nightmarket von Cairns haben wir vorbeigeschaut.

So kamen wir etwas später als geplant wieder zu unserem Campingplatz zurück.

Tagesleistung: 10 Kilometer