Thunderstorm

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Nachdem die Woche und auch das Wochenende sonnig und warm war zog am Sonntag Nachmittag ein Unwetter auf das etwas Regen aber vor allem viele Blitze mit sich brachte.

Ein interessantes Naturachauspiel das sich von meinem Balkon perfekt beobachten ließ.

Wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche!

Die Buschpolizei von Queensland

Durch Zufall habe ich auf youtube eine interessante Reportage über die Buschpolizei von Queensland, also dem Bundesstaat in dem ich momentan lebe, gefunden.
Diese kümmert sich um die Rindviecher die es hier im Inland zur Genüge gibt. Eine etwas andere Art der Polizeiarbeit.

Das ganze ist eigentlich ganz in meiner Nähe. Brisbane wird erwähnt und in Laidley war ich mit der Feuerwehr zu den Aufräumarbeiten nach dem Überschwemmungen.

Quiksilver Pro 2013 – das Finale

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War heute live dabei als Altmeister und Surflegende Kelly Slater den 52. Turniersieg in seiner Karriere eindrucksvoll eingefahren hat. Nach zwei tollen und spannenden Halbfinalen (Semis) gabs dann das 40minütige Finale bei dem der 41jährige Amerikaner Slater knapp vor dem Lokalmatador und amtierenden Weltmeister Joel Parkinson gewann.

Schaut Euch das Video mit den Highlights des Finaltages an und genießt Surfen auf höchstem Niveau!

Quiksilver Pro 2013

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Aktuell findet gleich bei mir um die Ecke der Quiksilver Pro 2013 Surfcontest statt. Und hier ist alles vertreten was im der Surfszene Rang und Namen hat. Joel Parkinson, der Weltranglisten Erste, Mick Fanning und natürlich auch die Surflegende Kelly Slater, elfmaliger Weltmeister und 41 Jahre alt – sie alle sind da! Die Weltelite der Damen und Herren ist an die Gold Coast gekommen um zu zeigen was sie können.

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Und was die Herren und Damen so zeigten war ziemlich spektakulär. Nach vielen Regentagen und Tagen mit ungünstigen Surfbedingungen war es letztes Wochenende nahezu perfekt. Sonnenschein und die Wellen brachen an den Snapper Rocks in Rainbow Bay wo der Contest jedes Jahr stattfindet.

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So sah ich am Samstag die Halbfinale und das Finale der Damen sowie die zweite Ründe der Herren.

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Joel Parkinson (rotes Shirt) zeigte eindrucksvoll warum er zurecht an erster Stelle in der Weltrangliste steht.
Aber auch die anderen Surfer stellen ihre Weltklasse unter Beweis und so sah ich einige spannende Heats.

Bei einem sogenannten Heat befinden sich in der ersten Runde drei und ab der zweiten Runde zwei Surfer im Wasser. Ein Heat dauert 35 Minuten. Innerhalb dieser Zeit versuchen die Kontrahenten die besten Wellen zu erwischen um darauf die gewagtesten Manöver zu zeigen die von fünf Punktrichtern bewertet werden. Maximal kann man eine 10.0 pro Welle erreichen und die zwei am besten bewerteten Wellen zählen. 20.0 ist somit die Idealpunktzahl. Der Surfer der die hoechste Punktzahl erreicht kommt eine Runde weiter.

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Toller Wochenstart

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Letzte Woche erreichte ein großer schwarzer Koffer australisches Festland: mein Rennrad ist angekommen! Nach einem Flug von Stuttgart über Frankfurt und Abu Dhabi landete mein Rad sicher in Brisbane. Verpackt hatte das Rad mein Rennradkumpel Chris Anfang Februar und über familiäre Connections ging das Rad dann in Luft und reiste einmal um die halb Welt. Vielen Dank an alle die am Versand beteiligt waren.
Abgeholt habe ich das Rad dann Ende letzter Woche in Brisbane am Quantas Frachtterminal. Zuvor musste jedoch noch etwas Papierkrieg beim Zoll erledigt werden. Glücklicherweise waren die netten Damen gut gelaunt und hatten kein Interesse den Inhalt des Koffers näher zu begutachten so das ich gleich wieder zurück zu Quantas fahren und das Rad in Empfang nehmen konnte.
Die Jungs vom Radladen um die Ecke haben mir dann das Rad zusammengebaut um auf Nummer sicher zu gehen das alles passt.
Leider machte mir das Wetter am letzten Wochenende einen kräftigen Strich durch die Rechung. So musste meine erste Ausfahrt bis zum Montag Morgen warten. Hatte mir den Wecker extra früh gestellt. Die Straßen waren noch etwas nass als ich um sechs Uhr ins Currumbin Valley startete. Das Tal fängt quasi vor meiner Haustüre an und ist ein ideales Areal zum Rennradfahren.

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Halbe Stunde rein ins Tal und eine halbe Stunde wieder raus. Wenig Verkehr und tolle Natur. Auf dem Weg zurück dann noch ein kleiner Abstecher zum Strand.

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So fängt der Tag und die Woche richtig gut an. Und es wurde sogar noch besser als ich am Nachmittag einen Anruf aus Sydney bekam und mir mitgeteilt wurde das mein VISA genehmigt wurde und ich nun vier Jahre in Australien bleiben kann (wenn ich will). Mal schaun ob die neue Woche das toppen kann – wird schwer. 🙂

Firefighter

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Seit Samstag bin ich nun ein offizieller Queensland Rural Firefighter. Nach etwa fünf Monaten ging es zum Prüfungstag nach Mudgeeraba zur dortigen Feuerwehr wo die ganztägige Prüfung stattfand. Normalerweise ist für dieses FMS Assessement (Firefighter Minimum Skills) ein echtes Feuer vorgesehen. Ein sogenannter „burn off“ wird außerhalb der Buschfeuer-Saison angewendet um spezielle Gefahrenbereiche die dicht bewachsen sind kontrolliert zurückzubrennen um die Gefahr eine großen Buschfeuers zu minimieren.
Doch da es die ganze Woche fast ununterbrochen geregnet hatte fiel ein echtes Feuer sprichwörtlich ins Wasser. Auch der Samstag war ziemlich feucht. Insgesamt waren 28 Trainees aus der Gold Coast Region gekommen. Neun davon waren von unserer Feuerwehr.

Zuerst mussten wir eine Gruppenaufgabe bearbeiten bei dem wir ein Bild von einem Brand gezeigt bekamen und diese dann richtig einschätzen mussten. Hier mussten wir dann Gefahrenpotentiale, Anfahrtswege und das richtige Vorgehen beantworten. Dann ging es raus zum Fahrzeugcheck. Jede Gruppe, bestehend aus sechs Trainees, musste jeweis ein Einsatzfahrzeug komplett durchchecken.
Nachdem wir Funk und Kommunikation hinter uns gebracht hatten ging es anschließend mit einem der sechs Prüfer in den angrenzenden Busch wo wir Fragen zum Bewuchs und dessen Gefahrenpotentiale beantworten mussten.

Nach dem Mittagspause mussten wir dann zeigen das wir mit der Fahrzeugpumpe umgehen, eine Kontrollline in den Busch schlagen und mit der Driptorch (Gerät zum starten eines Gegenfeuers) arbeiten konnten.

Abschließend mussten wir dann noch das Prüfungsbuch ausfüllen. Bürokratie ging es leider auch in Australien.
Aber dies war dann auch der letzte Schritt bevor wir mitgeteilt bekamen das wir bestanden haben und von nun an keine Trainees sondern nun echte Firefighter sind.

Da haben sich die zahlreichen Trainigsabende gelohnt zumal wir eine tolle Truppe waren und immer viel Spaß hatten. Unsere beiden Training Officer haben uns optimal vorbereitet und viel Zeit in uns investiert. Als kleines Dankeschön bekommen die Beiden von uns das oben abgebildete Bild eingerahmt und von allen unterschrieben bei einer der nächsten Übungen überreicht.

Bevor man jedoch zu der Prüfung zugelassen wird muss man ein sogenanntes Einführungswochenende, den sogenannten „New Members Course“ absolvieren. Da ich es nicht zum letzten Wochenende im November geschafft habe nahm ich am Wochenende vor der Prüfung an dieser Einführung teil. Dieses fand glücklicherweise in unserer Feuerwache statt.

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Neben einiger Theorie gab es Samstags und Sonntag auch immer wieder Praxis. So standen zum Beispiel Feuerlöscher und Löschdecken (Bild unten) auf dem Programm.

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Interessant war auch die sogenannte „burnover“-Situation. Dies ist die Situation wenn man sich nicht mehr rechtzeitig vor dem Feuer in Sicherheit bringen kann und sich in seinem Farhzeug darauf vorereitet das die Feuerfront das Einsatzfahrzeug überrollt. Sehr interessant wie klein sich drei Erwachsene in einer kleinen Fahrzeugkabine zusammmenkauern können wenn es zählt (Bild unten).

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Nun sind die zusätzlichen Trainingsabende Geschichte und die Praxis ruft. Im Juli beginnt wieder die Buschfeuer-Saison und es wird vorausgesagt das es eine intensive Saison werden wird. Grund dafür ist der viele Regen der in den letzten Wochen gefallen ist dafür sorgt das es überall blüht und grünt.