Aussie Hymnen

Oft auch als die inoffizielle Nationalhymne Australiens genannt ist der Song „Waltzing Matilda“. Auch bei offiziellen Anlässen wird dieser welbekannte Song gespielt. Wer mehr über die Entstehung des Songs wissen möchte der findet die Geschichte und auch den Songtext bei Wikipedia.

Ein weiterer Song ist „True Blue“ von John Williamson, einer lebenden Aussie-Legende. Diesen Song hat er beim ANZAC Day letzte Woche live in Currumbin gespielt und gilt ebenfalls als einer der bekanntesten Aussie Songs. Wahrscheinlich ist dieser in Deutschland nicht so bekannt aber hier kennt ihn fast jedes Kind.

Hier ein youtube Video in dem John Williamson die beiden Songs live spielt:

ANZAC Day

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Am 25. März 1915 landeten australische und neuseeländische Truppen gemeinsam in Gallipoli (Türkei) und beteiligten sich somit aktiv am Ersten Weltkrieg.

Seitdem wird am 25. März, dem sogenannten ANZAC Day (Australian & New Zealand Army Corps), den Männern und Frauen gedacht die Australien in den Weltkriegen und zahlreichen Kriegshandlungen (Ost-Timor, Vietnam, Afghanistan …) vertreten haben oder aktuell noch vertreten.

Der ANZAC Day beginnt früh. Fast schon eine Pflichtveranstaltung ist der Dawn Service (Sonnenaufgangs Service) der um 5 Uhr am Morgen in fast allen Städten gleichzeitig stattfindet.

Auch hier in Currumbin wo ich wohne fand ein solcher Dawn Service statt. Er ist einer der größten an der ganzen Gold Coast und findet direkt am Elephant Rock am Strand statt.

Unglaublich wieviele Menschen um kurz vor fünf Uhr am Morgen die Strassen säumten. Es wird geschätzt das etwa zehntausend Menschen an diesem Morgen in Currumbin waren um den Soldaten zu gedenken.

Es war noch stockfinstere Nacht als ein Dudelsackspieler den Dawnservice eröffnete. Auf großen Leinwänden wurden dann Bilder und Videos aus den Kriegen gezeigt. Nach und nach brach dann die Dämmerung an und man konnte draußen auf dem Meer die Umrisse von zahlreichen Surfbooten erkennen die dort wohl schon seit einiger Zeit vor der Küste warteten.
Als die Namen der im letzten Jahr verstorbenen Veteranen aus der Stadt verlesen wurden, wurde deren Asche den Meer übergeben.

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Um kurz vor sechs Uhr ging dann die Sonne über dem Meer auf und nachdem Aussie-Legende John Williamson seinen Song „True Blue“ (mehr dazu in den nächsten Tagen) live gespielt hatte wurde diese beeindruckende Veranstaltung mit Salutschüssen und der neuseeländischen und australischen Nationalhymne beendet.

Am Nachmittag fanden dann in allen größeren Städten Paraden statt in denen die Veteranen gemeinsam mit den heutigen Soldaten durch die Straßen marschierten.

Danach geht’s für die meisten in den Pub um ein (oder meistens auch mehr) Bier für die Kameraden zu trinken.

ANZAC Day zeigt einmal mehr den Aussie-Spirit mit einer gesunden Portion Patriotismus.

Hier der Link zum Videobeitrag von Channel 7.

23 Millionen

Seit gestern Abend um kurz vor 22 Uhr hat Australiens Population die 23 Millionen Grenze erreicht – Glückwunsch dazu!

Hier einige interessante Fakten dazu:
In Australien wird alle 1.44min. ein Kind geboren. Alle 3.32min. stirbt ein Mensch in Down Under. Was die Einwohnerzahl jedoch stark nach oben treibt ist die Anzahl der Einwander denn alle 2.19min. kommt ein Weiterer hinzu. Das Alles bedeutet das alle 1.23min. ein neuer Einwohner im Land der Koalas und Kängurus dazukommt.

Im letzten Jahr wuchs die Bevölkerung um 1,7 Prozent. 60 Prozent dieses Wachstums machen hier Einwanderer wie ich aus. Die meisten Einwanderer kommen aus England, gefolgt von Neuseeland, China und Indien.

Wenn man bedenkt das Australien eineinhalb mal so gross ist wie ganz Europa dann stellt man fest das das Land noch reichlich Platz für die naechsten 23 Millionen übrig hat.

Gold Coast Triathlon – ich war dabei!

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Letzten Sonntag habe nach über einem Jahr mal wieder an einem Triathlon teilgenommen. Vier Tage vorher habe ich durch Zufall vom Gold Coast Triathlon erfahren und mich dann für die kleinste der beiden Strecken entschieden.

Als ich mein Rad am Samstag zum Einchecken brachte regnete es den ganzen Tag aus Strömen und ich befürchtete schon das schlimmste für den nächsten Tag.
Als mein Wecker dann am Sonntag Morgen um kurz vor 5 Uhr klingelte hörte ich keinen Regen und der Wind der die Tage zuvor an den Scheiben rüttelte fehlte auch. Es war tatsächlich trocken. Bestens gelaunt fuhr ich dann nach Southport das etwa 20 Minuten nördlich von mir liegt. Mein Rad hatte die Nacht und den Regen gut überstanden. Hatte es in Plastikfolie eingepackt damit das Wasser nicht die sensiblen Teile des Rades aufweicht.

Bei einem tollen Sonnenaufgang richtete ich dann meine Wechselzone ein. D.h. alles so zeitsparend wie möglich bereitlegen was man später im Wettkampf braucht um so wenig wie möglich Zeit in der Wechselzone zu verbringen.

Um kurz nach sieben Uhr folgte dann der Startschuss und es ging zusammen mit etwa dreißig Anderen aus meiner Altersklasse 25-34 ins Wasser auf die 300 Meter lange Schwimmstrecke. Im Abstand von jeweils einer Minute folgten die anderen Altersklassen. Geschwommen wurde in einem der zahlreichen Kanaäe. Das ich kein guter Schwimmer bin wurde mir hier mal wieder bewusst. So verlor ich fast drei Minuten auf die Spitze als ich aus dem Wasser kam und dann auf die 10 Kilometer lange Radstrecke ging.

Von dort startete ich meine Aufholjagd und kam nach etwa 22 Minuten wieder in die Wechselzone zurueck. Von dort wechselte ich dann auf die 2,5 Kilometer lange Laufstrecke die mich nach weiteren 11 Minuten bei strahlendem Sonnenschein ins Ziel fuehrte.

Schoen mal wieder Wettkampfluft geschnuppert zu haben. Vielleicht werde ich im Juli am Gold Coast Halbmarathon teilnehmen wenn die Vorbereitung etwas besser lauft.

Laidley Floods 2013

Ein nett gemachtes Video von einer Fotografin das den Aussie-Spirit nach den Überschwemmungen um Lockyer Valley zeigt. Es zeigt die Freiwilligen die bei den Aufräumarbeiten helfen und entstand an dem Tag an dem ich auch dabei war. Mit etwas Glück könnt ihr mich vielleicht sogar entdecken.