Feuer, Rauch & Hamburger

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Letzten Samstag stand ein größeres geplantes Buschfeuer auf dem Programm. Die sogenannten Hazard Reduction Burns (=Gefahren Reduzierungs Feuer) werden zu Beginn der Buschbrandsaison durchgeführt um die Gefahr von Buschbränden in gefährdeten Bereichen zu minimieren.

So hatten wir die offizielle Erlaubnis um auf dem Anwesen unseres Feuerwehrkameraden Rohan zu zündeln. Rohan lebt wie so viele in Buschland auf 8 acre. Das entspricht über 32.000 Quadratmeter! Ein großer Teil seines Anwesen ist dicht bewachsenes Buschland mit steilen Hängen.

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Mit insgesamt acht geländegängigen Einsatzfahrzeugen ging es nach einer Begehung in den Busch. Begonnen wurde zuerst am oberen Ende des Anwesens um das kontrollierte Feuer von oben nach unten zu schicken da ein Buschfeuer langsamer von oben nach unten brennt.

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Um ein Feuer in Gang zu bringen benutzen wir eine sogenannte Drip Torch. Dies ist eine Art Gießkanne in der sich ein Gemisch aus Diesel und Bleifrei befindet. Am Ende befindet sich ein brennender Docht an dem das Diesel-Benzin-Gemisch vorbeigeführt wird. Wenn man diese Drip Torch kippt tropft man brennende Benzintropfen auf den Boden der das Gras dann entzündet.
Da Bilder mehr als tausend Worte sagen – schaut Euch einfach die nächsten Bilder an.

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Bis zur Mittagspause hatten wir den äußeren Bereich des Anwesens erfolgreich und kontrolliert abgebrannt. Zum Mittagessen gab es die berühmten Hamburger von Rohans Frau Linda die schon seit früh am Morgen in der Küche stand um uns mit allerlei Köstlichkeiten zu versorgen.

Anschließend ging es an den größten Part des Tages. In der Mitte des Anwesens war ein etwa halbes Fußballfeld großes Gebiet mit dicht bewachsenem Buschland abzubrennen. So schickten wir wieder das Feuer vom oberen Ende hintunter in die Talsenke. Zum Glück war ich unten im Tal als das Feuer so richtig Fahrt aufnahm und die Jungs am oberen Ende kräftig verrauchte. Die Rauchsäule war über viele Kilometer sichtbar. Um die angrenzenden Gebäude und Wassertanks zu schützen wurden sie mit Wasser abgekühlt – Safety first!
De meisten Bilder sind mit meiner kleinen GoPro-Kamera entstandem die ich an meine Brust montiert und somit eine interessante Perspektive bekommen habe.

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Nachdem der Busch ausgebrannt war ging es an die eigentlich Arbeit. Bei sogenannten „Mopping Up“ werden noch brennende Baumstämme abgelöscht und wenn notwenig auch geöffnet. Grundsätzlich wird minderstens ein fünf Meter breiter Streifen um das erloschene Feuer besonders genau kontrolliert und abgelöscht um sicher zu gehen das ein Wiederaufflammen und ein Übergreifen angrenzende Bereiche ausgeschlossen ist.

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Um 16 Uhr war unser Tageswerk vollbracht und wir konnten unseren Nachmittagstee auf der Veranda genießen. Allerdings nicht lange da wir wenige Minuten später zu einem gemeldeten Buschfeuer alarmiert wurden. Vor Ort stellte sich jedoch heraus das der Besitzer lediglich Grünschnitt verbrannt hatte und der aufsteigende Rauch die anderes Anwohner verängstigt hatte.

Ein sehr interessanter aber auch anstrengender Tag an dem ich viel über das Verhalten eines Buschfeuers und das Arbeiten im Busch gelernt habe.

Wenn alles passt!

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Die Bilder sind zwar schon zwei Wochen alt, trotzdem möchte ich Euch diese nicht vorenthalten.
Aufgenommen an einem sonnigen Samstagmorgen in Lennox Head das im Norden von New South Wales liegt und noch als einer der wenigen Geheimtipps an der Ostküste gilt.

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Wenn alle Bedingungen passen ist hier ein toller surf möglich. Das war der Gund weshalb ich zum Sonnenaufgang dort war und tolle Wellen fand.

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Alerdings waren diese etwas zu gross für mich weshalb ich genügend Zeit fand um mit meiner Kamera das Spektakel vom Land aus zu verfolgen.

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Operation Xavier beginnt

Heute ist der offizielle Beginn der Buschfeuersaison hier in Queensland und lauft unter dem Namen „Operation Xavier“. Die Saison beginnt hier im Südosten von Queensland mittem im Winter. Das ist die Jahreszeit in der der Regen nachlässt und der Nordwestwind trockene und warme Luft aus dem Outback bringt.

Die Meteorologen haben uns jedoch für die kommende Buschfeuersaison vorhergesagt das es 60% mehr Regen geben soll als normal. Das bedeutet das das Buschfeuerrisiko in unserer Region eher gering sein wird.

Hier eine Buschfeuer-Fakten:
Oberflächenfeuer (Surface Fire): haufigste Buschfeuerart in unserer Region mit einer Flammenhöhe von bis zu 2 Metern.
Baumkronenfeuer (Crown Fire): kommt eher in Südaustralien vor. Flammen wandern nicht nur über den Boden sondern auch ueber die Baumkronen was diese Art des Feuers sehr gefährlich macht.
Anstiege/Abstiege: ein Oberflächenfeuer verdoppelt seine Geschwindigkeit je 10% Anstieg. Bei Abstiegen verhält es sich genau verkehrt herum. Hier verlangsamt sich die Geschwindigkeit je 10% igem Abstieg. Das bedeutet das ein Feuer bergauf schneller wandert als bergab!