Tag 13: Uluru

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Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist die besondere Zeit der Tages wenn der Fels seine Farben verändert und in kräftigem rot strahlt.

Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und verließen Yulara um sechs Uhr. Es war noch dunkel und mit acht Grad sehr sehr kalt als wir den Nationalpark erreichten. Dort gibt es speziell ausgewiesene Bereiche an welchen man den Sonnenuntergang und Sonnenaufgang am besten beobachten kann.

Speziell Beobachtungsplatformen gibt es extra hierfür.

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Wir fanden einen guten Platz unterhalb der Platform und konnten den Sonnenaufgang genießen.

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Gegen acht Uhr ging es dann wieder zurück. Nach dem Frühstück aber gleich wieder los um den Uluru von der Nähe zu begutachten. Es gibt die Möglichkeit den Uluru zu besteigen doch für die Ureinwohner – die Aboriginies – ist dies ein heiliger und so wird gebeten den Uluru nicht zu besteigen. Trotzdem machen sich viele Touristen auf den anstrengenden drei Kilometer langen Track entlang der Metallkette.

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Wir umfuhren den Berg mit dem Auto und erkundeten ihn auch zu Fuß. Die Temperaturen sind aktuell mit 22-24 Grad ideal. Im Sommer kann das Thermometer hier auch mal die 45 Grad Marke übersteigen.

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Am frühen Nachmittg fuhren wir weiter zu den 45 Kilometer entfernten Olgas, auch Kata Tjuta gennant. Diese Felsformation besteht aus insgesamt 38 Erhebungen.

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Nach einer kurzen Wanderung dort fuhren wir wieder zurück zum Uluru wo wir einen tollen Sonnenuntergang beobachten konnten. Die Farben sind ein Traum für jeden Fotografen.

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Morgen geht es weiter für eine Nacht zum 430 Kilometer entfernten Kings Canyon.

Tag 12: Sydney – Uluru

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Wir sind im Red Centre – im Herzen Australiens angekommen! Es ist unglaublich hier draußen.

Etwas über drei Stunden dauerte der Flug von Sydney nach Ayers Rock oder besser gesagt Uluru. Auf einem kleinen Flugplatz landeten wir mit unserer Virgin Airline Linienmaschine.

Schon im Anflug konnten wir den riesigen Monolithen, den Uluru erkennen. Umgeben von viel roter Erde machten wir uns in unserem Mietwagen auf nach Yulara, der einzigen Besiedlung weit und breit.

In Yulara gibt es Hotels, Apartments, einen Campingplatz, Supermarkt, Restaurants und eine Tankstelle.

Wir werden die nächsten zwei Nächte in den Emu Walks Apartments verbringen. Da unser Zimmer noch nicht fertig war machten wir uns gleich auf in den Uluru-Kata Tjuta Nationalpark in dem der Uluru liegt. Ein 3-Tages-Pass kostet hier $25 pro Person.
Hier machten wir unsere ersten Bildern vom berühmten Berg mitten im Nirgendwo.

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Kurz vor Sonnenuntergang ging es zurück nach Yulara. Von dort wurden wir dann mit einem Bus abgeholt und in den Busch gefahren. Beim Dinner of Silence (=Abendessen der Stille) waren wir mit einigen Anderen mitten im Busch. Mit Sekt konnten wir unseren ersten Sonnenuntergang am Uluru bestaunen bevor es dann den Hügel hinab zum Essen unter freiem Himmel mit Blick auf den Berg ging.

Nach dem Drei-Gänge-Menü erfuhren wir vieleninteressante Dinge über die Sterne die sich zu tausenden über unseren Köpfen zeigten. Mit Teleskopen konnte wir Jupiter und Saturn sogar sehr genau unter die Lupe nehmen.

Ein toller Abend in netter Gesellschaft und ein super Start in unser Outback-Erlebnis.

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Tag 11: Sydney

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Heute ging es mit dem Bus von der City aus zum dreißig Minuten entfernten Bondi Beach.

Bondi Beach ist der bekannteste Strand In Sydney und Australien. Er ist knapp einen Kilometer lang und 60 Meter breit.

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Dort steht auch der Icebergs Pool der mit Meerwasser gespeißt wird.

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Dort beginnt ein schöner Weg der direkt an der Küste entlangführt. Auf diesem Weg kommt man an mehreren kleinen Stränden wie Tamarama, Bronte und Coogee vorbei.

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Zurück in Bondi genossen wir die Sonne die heute herrlich schien.

Heute probierten wir zum ersten Mal eine echte kulinarische Köstlichkeit die aus Schottland kommt – einen frittierten Mars-Schokoriegel!!! Klingt komisch, schmeckt aber gar nicht so schlecht.

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Morgen geht’s weiter ins Outback zum Uluru (Ayers Rock).

Tag 10: Sydney

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Wir hoffen Ihr hattet einen guten Start in die neue Woche – Happy Monday!

Wir waren heute auf Sightseeing-Tour in Sydney unterwegs. Zuerst ging es nach Circular Quay wo wir uns die Harbour Bridge und das Opernhaus anschauten.
Bei einer Führung im Inneren des Opernhauses konnten wir viel Interessantes über dieses besondere Gebäude erfahren. So zum Beispiel das aus der geplanten Bauzeit von drei Jahren 16 Jahre geworden sind und das der dänische Architekt sein Lebenswerk nie in Vollendung zu Gesicht bekam.
Auch drei der Veranstaltungssäle konnten wir uns anschauen. Insgesamt finden im Opernhaus über 2,000 Veranstaltungen im Jahr statt.

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Anschließend ging es weiter in den botanischen Garten der direkt hinter dem Opernhaus liegt. Zur Mittagszeit herrschte hier Hochbetrieb denn viele Angestellte aus den angrenzenden Bürogebäuden nutzen diesen Garten für eine Joggingrunde in der Mittagspause.
Von dort aus hat man auch einen schönen Blick auf das Opernhaus und die Harbour Bridge.

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Am frühen Nachmittag nahmen wir die Fähre nach Manly. Das schöne an dieser Fährfahrt ist das man direkt am Bendalong Point, sprich dem Opernhaus vorbeifährt und eine weiter Perspektive auf dieses beeindruckende Gebäude bekommt.

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Dieser Stadteil von Sydney liegt im nord-östlichen Teil der Stadt und ist in 30 Minuten per Fähre zu erreichen. Manly liegt am Meer und hat einen schönen langen Strand und eine nette Einkaufsstraße mit vielen kleinen Läden. Alle Surfmarken sind hier vertreten.

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Dort verbrachten wir den Nachmittag und machten uns bei Einbruch der Dunkelheit – Sonnenuntergang ist hier kurz vor 18 Uhr – wieder auf dem Heimweg. Nicht aber ohne ein weiteres Foto vom Opernhaus das wir heute wirklich genau inspiziert hatten.

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Auch die neue Sonnenbrillenkollektion für die kommende Saison wurde Probe getragen!!!

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Tag 9: Currumbin Beach – Sydney

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Heute Morgen ging es vom der sonnigen Gold Coast ins verregnete Sydney. Der Flug in die größte Stadt Australiens (4 Millionen Einwohner) dauerte eine Stunde (900 KM).

Nachdem wir uns einen Regenschirm gekauft hatten machten wir uns von unserem Apartment, das mitten in der Innenstadt liegt, auf die große Stadt zu erkunden.

Erster Stop war der dreistöckige Apple-Store.

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Dann ging es runter zum Darling Harbour wo sich u.a. Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett und das IMAX Kino mit der weltgrößten Leinwand befindet.

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Auch an der Helm Bar sind wir heute vorbeigekommen. Gibt es da etwas was uns die Helm’s verschwiegen haben?

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Hier der Blick von unserem Hotelzimmer.

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Tag 8: Currumbin Beach

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Am Samstag erkundeten wir das südliche Ende der Gold Coast. Es gab viele schöne Strände zu entdecken. Von Currumbin ging es nach Tugun, Kirra, Greenmount, Snapper Rocks und Point Danger.

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Dann verließen wir Queensland und fuhren über die imaginäre Grenze nach New South Wales. Am kleinen Leuchtturm von Fingal Head konnten wir sogar eine große Schule wilder Delfine beobachten und hatten sogar das Glück einige davon beim wellensurfen und springen aus dem Wasser zu bewundern.

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Dann ging es noch nach Cabarita Beach und von dort wieder zurück ins schöne Currumbin.

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Sushi zum Abendessen war eine Premiere für unsere Eltern. Alle überstanden das Essen mit Stäbchen unverletzt.
Früh ins Bett denn am Sonntag morgen beginnt der zweite Trip. Zuerst geht es nach Sydney und dann weiter ins Outback.

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Tag 7: Currumbin Beach

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Der 25. April ist in Australien ein Feiertag. Der ANZAC Day markiert den Jahrestag der ersten Kriegsaktion von australischen und neuseeländischen Soldaten die am 25.04.1915 im türkischen Gallipoli ins Kriegsgeschehen des ersten Weltkrieges eintreten.

Dieser Tag beginnt früh mit einem Sonnenaufgangservice der in ganz Australien durchgeführt wird. Einer der größten Dawn Service fand direkt vor unserer Haustüre am Strand von Currumbin statt. Schätzungsweise 21.000 Menschen trafen sich dort um 5 Uhr am Morgen am Elephant Rock am Strand von Currumbin um bei dieser Gedenkfeier dabei zu sein. Groß und Klein, Alt und Jung trafen sich dort in Dunkeln. Auch das Fernsehen übertrug live australienweit.

Über mehrere Leinwände hatten jeder einen guten Blick auf das Geschehen. Als sich die Sonne am Horizont ankündigte und ihre ersten Strahlen gen Himmel schickte übergaben die zahlreichen Ruderbooten die dort im Wasser lagen die Asche von mehreren Vereranen die im letzten Jahr verstorben waren feierlich dem Meer.

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Eine tolle Veranstaltung die den Patriotismus und den Zusammenhalt der Australier zeigte.

Den Rest des Tages wurde bei strahlendem Sonnenschein relaxed.

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Tag 6: Rainbow Beach – Currumbin Beach

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Heute ging es mal wieder früh raus aus den Federn und rein ins Auto. Kurz nach sieben Uhr verließen wir Rainbow Beach und machten uns auf nach Tin Can Bay. Im dortigen kleinen Hafen kommen seit vielen Jahren jeden Morgen wilde Delfine an den Strand um sich ihre Portion Fisch abzuholen.

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Auch wir durften diese hochintelligenten Tiere füttern. Jeder bekam einen Fisch und musste diesen auf seine Handfläche legen wo ihn Mystique, das Alphamännchen behutsam mit seinen Maul abholte.

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Nach diesem tollen Erlebnis ging die Fahrt weiter Richtung Süden an die Sunshine Coast. Erster Stop war Noosa Head wo wir im dortigen Nationalpark einen schönen Buschwalk direkt am Meer machten. Zum Glück spendeten die vielen Eukalyptusbäume genügend Schatten denn die Sonne brannte heute wieder.

Auf unseren Weg konnten wir dann sogar noch weitere Delfine im Meer beobachten.
Unser Ziel war Hells Gate (=Höllentor). Das ist eine schmale und steile Felsspalte in die das Meer sein Wasser hineindrückt. Dort sahen wir dann auch wieder ein paar Schildkröten die dort wohl auf Futtersuche waren.

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Nach unserem Walk (1,5h) schlenderten wir noch durch das kleine Noosa Head bevor wir weiter Richtung Sunshine Beach fuhren.
Die Sunshine Coast hat viele tolle Strände bei denen jeder auf seine Kosten kommt. Müll findet man nur sehr selten und jeder versucht alles möglichst so sauber wie möglich zu halten.

Nach einigen Kilometern verließen wir die Küstenstraße und fuhren auf dem Bruce Highway Richtung Brisbane.

Kurzer Abstecher zu meiner Feuerwache wo wir uns die Fahrzeuge und die restliche Ausstattung anschauten. Die Drei haben sofort Gefallen gefunden und nach einer kurzen Einweisung sind sie nun bereit für die großen Buschfeuer wie das untere Bild beweist.

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Der weiter Heimweg dauerte dann aufgrund von Feierabendverkehr und dem morgigen Feiertag etwas länger. Schließlich kamen wir dann noch zuhause an wo wir nun die nächsten zwei Tage bleiben werden.

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Knapp über 400 Kilometer haben wir heute zurückgelegt.

Tag 5: Fraser Island

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Über Stock und Stein oder besser gesagt über Sand und Baumwurzeln ging es heute bei unserem zweiten Tag auf Fraser Island. Früh am Morgen ging es von unserer Unterkunft im Eurong Beach Resort ins Landesinnere der Insel. Unser Ziel war der elf Kilometer entfernte Lake McKenzie der nur über einen schmalen Sandweg und nur per Geländewagen zu erreichen war.

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Nach einer Stunde Fahrt durch teilweise tiefen und weichen Sand erreichten wir den See der von schneeweißem Sand und Teebaumbäumen umgeben ist und zu einem der Highlights auf Fraser Island zählt.
Dort nahmen wir erstmal ein erfrischendes Bad im See.

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Am späten Vormittag ging es dann wieder zurück auf die Ostseite der Insel und am Strand entlang zurück zur Fähre die uns wieder ans Festland brachte.

Nachdem wir unseren Geländewagen wieder abgegeben hatten verbrachten wir den Nachmittag in Rainbow Bay. Zum Abendessen gab es dann traditionell Fish & Chips und ein kühles Bier. Also so richtig australisch!

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Vielen Dank für Deine Anregung bzgl. der Landkarte Siggi. Tolle Idee die wir gerne in unseren Berichte einbauen werden.

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Tag 4: Fraser Island

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Heute Morgen ging die Fahrt von Hervey Bay ins etwa 140 Kilometer entfernte Rainbow Beach. Die Strasse führte uns durch Wälder in denen auch Wildpferde leben. Wir hatten Glück und konnten sogar einige Wildpferde beobachten.

In Rainbow Beach nahmen wir dann unseren Geländewagen in Empfang denn auf Fraser Island gibt es keine Straßen sondern nur Strand und Sand.

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Nachdem alles im Geländewagen verstaut, das Fährticket und die Genehmigung zum Fahren auf der Insel gekauft war ging es von Rainbow Beach geht es zur vorgelagerten Landspitze, dem Inskip Point.

Dort wartete schon eine der beiden Autofähren auf uns die uns innerhalb von 10 Minuten nach Fraser Island brachte. Dort angekommen ging es von der Fähre direkt auf den Strand an der Ostseite der Insel der über 70 Kilometer lang ist. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 80Kmh.

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Die Fahrt an diesem Strand ist abhängig von den Gezeiten und so sollte man zwei Stunden vor und zwei Stunden nach Hochwasser den Strand verlassen haben.

Wir fuhren zuerst hoch zum Maheno Schiffswrack welches seit vielen vielen Jahren dort am Strand liegt.

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Von dort ging die Fahrt zum Eli Creek, einem kleinen Süßwasserfluss an dem sich die Mittagshitze ganz gut aushalten lies.

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Wir fuhren weiter nach Eurong, der einzigen Siedlung an der Ostseite. Dort checkten wir in unser Zimmer ein.
Am Nachmittag schauten wir uns dann noch Lake Wabby an, einem Süßwassersee umgeben von einer Wanderdüne.

Auf der Rückfahrt zu unserer Unterkunft konnten wir dann noch drei wilde Dingos beobachten die hier auf der Insel leben.

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