Twin Falls

  Vorletztes Wochenende ging es mal wieder in den Busch. Der Springbrook Nationalpark liegt nur 45 Minuten entfernt im Hinterland der Gold Coast.  Wir machten uns vom Plateu auf zu den Twin Falls Wasserfällen. Der Weg begann an der Aussichtsplattform von der man einen tollen Ausblick ins Tal bis vor an die Küste hat. Dann führte der Rundweg zuerst entlang der Hügelkette bevor es hinunter ins Tal ging. Wir kamen vorbei an großen, alten Bäumen und kleinen Wassefällen.   Natürlich war die Drohne wieder dabei und so entstand auch noch ein kleines Video. Hier ein kleines Video aus der Vogelperspektive:

Fraser Island

Auf unserem Rückweg von Lady Elliot Island haben wir noch einen kurzen Stop auf Fraser Island gemacht.

Früh am Morgen ging es mit dem Mietwagen-Geländewagen auf die Fähre die uns innerhalb von 15 Minuten auf der größten Sandinsel der Erde absetzte.

Wir waren eines der ersten Autos die an diesem Montagmorgen auf die Insel kamen und so hatten wir der über 70 Kilometer langen Strand auf der Ostseite der Insel fast ganz für uns. 80 Km/h darf man hier am Strand fahren.

Auf unserer Fahrt entdeckten wir wilde Dingos und eine rießige Meeresschildkröte die leider am Strand verendet war.

Unser erster Stop war Eurong, die einzige wirkliche Siedlung auf der Ostseite. Dort gibt’s eine kleine Tankstelle, Kiosk, Bäckerei und ein Hotel.

Von dort aus ging es ins Inland. Über kleine sandige Wege führte uns der Weg direkt zum Lake McKenzie, dem größten und schönsten Frischwassersee der Insel. Den hatten wir dann auch fast für uns. Hier habe ich dann mal wieder meine Drohne ausgepackt.

Als das Hochwasser (high ride) wieder auslief führen wir wieder zurück auf den Strand und hoch zum Maheno Schiffswrack.

Glücklicherweise hatten wir das ganze Wrack für 20 Minuten ganz für uns. Wieder war die Drohne in der Luft.

Nach einem abkühlenden Bad im Eli Creek fuhren dann am Nachmittag wieder den Strand entlang zum Punkt wo uns die Fähre wieder abholte und uns sicher wieder nach Rainbow Beach brachte.

Nachdem der Mietwagen wieder aufgetankt und abgegeben war traten wir die Heimreise an. Nach etwas über vier Stunden waren wir dann am Abend wieder zurück an der Gold Coast. Ein toller Trip!

Lady Elliot Island

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Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Am ersten März-Wochenende ging es endlich wieder nach Lady Elliot Island. Hier war ich zuletzt übers Osterwochenende mit meinen Eltern und Martin im letzten Jahr. 

Linda und ich führen am Donnerstag Nachmittag von Brisbane nach Hervey Bay. Die Fahrt dauerte knapp vier Stunden. Seit dem ersten März ist kalendarischer Herbst aber an diesem Donnerstag hatte es 36 Grad! 

In Hervey Bay übernachteten wir im Woolshed Hostel. Die quakenden Frösche in Teich vor dem Zimmer und die Hitze und nicht funktionierende Klimaanlange machten die Nacht „interessant“. 

Am Freitag Morgen flogen wir dann pünktlich um 8:10 Uhr von Hervey Bay auf die Insel. Nach einer Zwischenlandung in Bundaberg wo weitere Gäste in das 12-Personen Flugzeug zustiegen, kamen wir nach etwa 50 Minuten auf der Insel an.

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Das Wetter war mal wieder toll und so verbrachten wir wieder viel Zeit im Wasser um rund um die Insel am Riff zu Schnorcheln.

Zu sehen gab es einiges im 27 Grad warmen Wasser. Das Riff rund um die Insel ist noch sehr gesund und so leben hier unzählige Fischarten klein und groß. Auch die harmlosen Riffhaie streifen hier durchs Wasser. 

Das Highlight sind aber immer wieder die Meeresschildkröten die rund um die Insel leben und völlig entspannt durchs Wasser gleiten. 

Eine besondere ist uns auf unserem Schnorchelgang am Samstag Morgen begegnet. Das neugierige Männchen schwamm auf uns zu und als wir es am Panzer kratzten wollte er nicht mehr von uns weg. Für etwa 45 Minuten schwamm die Schildkröte mit uns und genoss sichtlich die Streicheleinheiten. Eine tolle Begegnung! 

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Während der drei Tage habe habe ich etwa 1,500 Bilder und über 50 Videos mit meiner GoPro gemacht ….

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Von Mitte Januar bis Mitte März ist Schlüpfteit bei den Meeresschildkröten. So auch auf Lady Elliot Island. Leider sind schon fast alle Nester geschlüpft als wir ankamen. Am Abend gab es einen Vortrag vom Schildkröten-Guru John Meech. Er studiert Meeresschildkröten seit über 50 Jahren und was er uns in einer Stunde erzählte war sehr beeindruckend und interessant. Da diese Tiere draußen im Meer Leben und die Weibchen nur zum Eier legen an Land kommen sind sie heute immer noch nicht vollständig erforscht. 

Am Ende seines Vortrages nahm er uns mit runter an den Strand wo wir gemeinsam etwa 20 kleine Schildkröten freiließen die er am Nachmittag aus bereits geschlüpften Nestern gefunden hatte. 

Zum ersten Mal konnte ich diese kleinen Wunderwerke bewundern und auch Bilder machen. Dann machten sich die kleinen grünen Schildkröten und einige Loggerhead Schildkröten auf dem Weg über den Strand ins Meer. 

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Es ist wichtig das die Schildkröten diesen Weg über den Strand ins Meer alleine machen da sie sich dabei den Platz einprägen an dem sie geboren wurden und können dadurch als Erwachsene nach 30 Jahren genau an diesen Strand wieder zurückfinden um dann selbst Eier zu legen. 

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Hier ein kleines Video:

Turtles of Lady Elliot Island from Benny Macht on Vimeo.

Petri Heil

Letzten Sonntag ging es mit dem Boot raus aufs Meer vor der Gold Coast um zu fischen. Mein Feuerwehrkamerad Ryan hatte mich eingeladen mit raus aufs Meer zu kommen um dort unser Glück mit den Fischen zu versuchen.
Da ich das schon immer mal gerne machen wollte sagte ich natürlch sofort zu. So traf ich Ryan, seinen Bruder und zwei seiner Freunde am (sehr sehr) frühen Sonntagmorgen um halb vier an der Bootsrampe wo wir zwei Boote vom Anhänger zu Wasser ließen.
Es war stockdunkle Nacht als wir los fuhren. Aber alleine waren wir nicht. Angeblich ist das die beste Zeit um zu starten denn die Fische beißen wohl am frühen Morgen am Besten. So waren schon einige weitere Boote unterwegs. 

Mit dem ersten Licht das übers Meer kam machten wir uns dann vom ruhigen Wasser durch den etwa 300 Meter langen und etwa 100 Meter breiten „Seaway“ Kanal der uns raus aufs offene Meer brachte. Hier war schon mächtig Betrieb denn viele Boote hatten die gleiche Idee. 

Das Meer war relativ ruhig und kaum ein Lüftchen Wind war zu spüren. So fuhren wir zuerst zum Mermaid Riff und warfen unsere Angeln aus. Es dauerte nicht lange und wir hatten all einen Fisch an der Angel. Jedoch waren die zu klein um auf dem Esstisch zu landen. 

Eigentlich hätten wir genau dort bleiben sollen wo wir waren. Doch wir entschieden uns zum Palm Beach Riff runter zu fahren da wir schon viel Gutes davon gehört hatten. 

Von dort aus kann man sogar meine Wohnung sehen. Diejenigen die mich schonmal besucht haben werden das untere Bild wieder erkennen. 

Leider war hier komplett Fehlanzeige. Vielleicht war es schon zu spät oder die Fische hatten einfach keine Lust um mit uns zu spielen. Wir versuchten trotzdem unser Glück und probierten einige Techniken und verschiedene Köder aus. Fehlanzeige! 

Kurz vor Mittag fuhren wir dann wieder zurück. Vorbei an den Wolkenkratzern von Surfers Paradise versuchten wir es nochmal am Mermaid Riff. Wieder Fehlanzeige! 

Die ruhige Zeit nutze ich um meine Drohne aus zu packed und ein paar Luftaufnahmen zu machen. 

Am frühen Nachmittag ging es dann wieder zurück. Eine tolle Erfahrung, nette Jungs und nächstes Mal fangen wir bestimmt mehr. 

Zyklon Marcia

Tropensturm Marcia brachte Ende letzter Woche heftigen Regen an die Gold Coast. 

Tage zuvor wurde die Warnmeldung zu diesem Zyklon herausgegeben der am Donnerstag letzte Woche etwa 800 Kilometer nördlich von uns an Land traf. Dort sorgte er mit Windböen von über 180 Km/h für reichlich Zerstörung. Umgestürzte Bäume und Strommasten und Überflutungen waren die Folge. 

Dann zog der Sturm weiter Richtung Süden zu uns. Glücklicherweise schwächte er deutlich ab und so gabs für uns „nur“ noch Starkregen der auch hier für örtliche Überflutungen sorgte. 

Mit der Feuerwehr kontrollierten wir unsere Flüsse die schnell anstiegen und über die Ufer treten. Glücklicherweise sind die Menschen hier das gewöhnt und so haben sich die meisten darauf eingestellt mal für ein oder zwei Tage von der Außenwelt abgeschnitten zu sein weil die einzige Straße sich zu einem reißenden Fluss entwickelt hat. Außer viel Regen und einigen wenigen umgestürzten Bäumen gab es bei uns an der Gold Coast keine großen Schäden zu beklagen. 

Einsatzkräfte aus unserem Gebiet wurden jedoch nach Rockhampton gerufen um dort bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen. Bei mit hat es zeitlich leider nicht geklappt aber vier meiner Kameraden verbrachten fünf Tage dort oben um zu helfen. 

Das positive an einem Tropensturm für die Surfer sind die Wellen die so ein Zyklon verursacht. Für die erfahrenen Surfer gab es letzte Woche kein halten mehr als es große – richtig große – Welle zu surfen gab. Viele sagten das die besten Wellen waren die die Gold Coast seit Jahren gesehen hat. Dementsprechend war natürlich auch jeder draußen um so richtig Spaß zu haben und auch mal einen Wellentunnel zu surfen. Für mich persönlich waren die Wellen zu groß. Dafür hatte ich mehr Zeit um Fotos und Videos zu machen.