Milky Way

IMG_0634-2

Wer bei dem Begriff „Milky Way“ jetzt an den köstlichen Schokoriegel denkt der liegt leicht daneben.
In diesem Beitrag meine ich mit Milky Way die Milchstrasse. Hier in der südlichen Hemisphere kann man die Milchstrasse am besten in den Wintermonaten beobachten. Denn im Winter haben wir hier die klarsten Nächte und somit sind die Sterne sehr gut zu sehen.

IMG_0620-2

IMG_0644-2

Shark attack

IMG_7340.JPG

Darüber berichtete am Montag die ganye Welt. Mick Fanning, professioneller Surfer von der Gold Coast, wurde im Finale live vor laufenden Kameras von einem Hai attakiert. Das ganze fand in Jefferies Bay in Südafrika statt.

DCIM100GOPRO

Glücklicherweise ist niemandem etwas passiert. Surfer und Hai sind wohlauf. Das war das erste Mal in der Geschichte des Profisurfens das so etwas passiert ist. Natürlich waren die Zeitungen, Internet und Fernsehen voll mit der Nachricht.

Leider hatte ein Muscheltaucher vor der Küste von Tasmanien gestern weniger Glück. Er wurde von einem Hai angegriffen und so schwer verletzt das er verstarb. Wer jetzt aber denkt das Hai blutrünstige Menschenfresser sind die nur darauf warten uns Menschen zu fressen der täuscht sich gewaltig.
Die Gefahr von einer Kuh getötet zu werden ist 40ig mal wahrscheinlicher als ein Haiangriff, fallende Kokosnüsse sind für 150 Tote jährlich verantwortlich. Leitern, Bienen, Ameisen und Malaria-Moskitos sind ebenso viel gefährlicher als Haie. Wer hätts gedacht!
Jährlich sterben 3-5 Menschen weltweit durch Haiangriffe während wir im gleichen Zeitraum 100 Millionen Haie töten. Also alle mal schön den Ball flach halten.

Sprechen Sie australisch?

Die Australier sind sehr einfallsreich und manchmal auch etwas faul. Die englische Sprache haben Sie sich über Jahrzehnte so vereinfacht das sie für fast jedes Wort eine Abkürzung haben. Namen werden so gut es geht abgekürzt. Mir wurde einmal gesagt je kürzer Dein Spitznamen desto beliebter bist Du.
So wird Janene (=Janine) nur mit J abgekürzt, Robert heißt Rob und Benjamin ist Ben.
So haben sie für fast den kompletten Wortschatz eine Vereinfachung gefunden. Beispiel: Breakfast (=Frühstück) heißt hier Brekky und McDonalds ist Maccas.

Viel Spaß mit dem Video:

Fluch der Karibik

Photo 11-07-2015 16 42 37

Gerade wird hier bei uns an der Gold Coast der fünfte Teil von Fluch der Karibik mit Johnny Depp gedreht.
Hier gibt es Filmstudios in denen schon einige Hollywood Filme gedreht wurden.
Im Hinterland wurde in monatelanger Arbeit ein ganzes Piratendorf aufgebaut und mehrere Piratenschiffe in Originalgröße erstellt.

Eine der letzten Stationen war „the Spit“, eine Landzunge die zwischen Surfers Paradiese und Southport liegt. Dort wurde ein weiteres Piratenschiff und einige Hütten direkt am Strand aufgebaut.

Photo 11-07-2015 16 34 31

Als die Dreharbeiten Ende letzter Woche abgeschlossen waren habe ich dort mal vorbeigeschaut. Leider haben Zäune den einfachen Weg versperrt und Wachmänner bewachten das was noch vor Ort war. Einer der Wachmänner gab mir den Tipp das ich über den Strand am Zaun vorbeikomme und dann vor zum Filmset kommen könnte.

Photo 11-07-2015 16 36 23

Gesagt getan und ich war am Zaun vorbei und nach fünf Minuten direkt vorne am Schiff zusammen mit einer handvoll anderer Neugieriger. Da es schon spät am Nachmittag war habe ich noch ein paar schöne Bilder machen können bevor die Sonne unterging. In zwei Jahren können wir dann das Ergebnis im Kino bewundern. Ahoi Piraten!

IMG_0573

IMG_0580

IMG_0597

IMG_0605

IMG_0615

State of Origin

Hier in Australien ist Football neben Kricket die Sportart Nummer Eins. Fußball ist im Kommen aber lange nicht so populär wie Football.
Jedes Jahr gibt es drei hitzige Spiele zwischen einer Auswahl der beiden Nachbar-Bundesländer New South Wales und Queensland, genannt State of Origin (=Staat der Herkunft).

In die Auswahl schaffen es Spieler die ihr Debut im jeweiligen Bundesland gemacht haben. Queensland dominiert diesen Wettbewerb deutlich und hat bevor 2014 acht Jahre in Folge gewonnen. 2014 hat New South Wales das „Shield“, die Trophäe, gewonnen.
Am letzten Mittwoch fand das alles entscheidende, dritte Spiel statt. Queensland gewann das erste und New South Wales das zweite. Und die Jungs aus Queensland legten los wie die Feuerwehr und gewannen das dritte Soiel und damit die diesjährige Serie mit einem Rekordergebnis von 52 : 6. Das gab es bislang noch nie.

Lustige Geschichte am Rande. Der Kapitän der Queenslander – Cameron Smith – ist ein ehemaliger Kollege von uns. Er hat vor einigen Jahren noch als Drucker bei uns gearbeitet.
Wer die Schutzausrüstung vermisst – die gibts nur im amerikanischen Football. Hier in Down Under spielen die harten Jungs!

Gold Coast Marathon

  

Letzten Sonntag ging ich nach vier Jahren mal wieder bei einem Halbmarathon an den Start. Und das dieser quasi vor der Haustüre stattfand war die Sache um so schöner. Der Gold Coast Marathon wird hier in Australien immer wieder beliebter. Über 30,000 Läufer gingen an den verschiedenen Distanzen an den Start.

Für uns ging es am Sonntag früh los. Um vier Uhr klingelte der Wecker und eine Stunde süäter machten wir uns auf den Weg zur Startlinie nach Southport. Unser Auto stellten wir in Broadbeach ab und nahmen für die restlichen Kilometer die neue S-Bahn, den G:link die seit letztem Jahr im Herzen der Gold Coast fährt.

In Southport angekommen zwängten wir uns mit 10,000 anderen in die Startblöcke und um 6 Uhr ging es auf die 21 Kilometer lange Strecke entlang der Küste. Mein bayrischer Nachbar Jannis und sein australischer Kumpel Jarred wollten ihren ersten Halbmarathon mit 1:45 finishen und ich hatte angeboten Tempo für die Beiden zu machen.
Zu dritt machten wir uns dann auf die ersten Kilometer. Bei Kilometer drei konnten wir die Sonne am Horizont erkennen, die gerade aufgegangen war. Mit Temperaturen um die 15 Grad und kaum Wind herrschten ideale Laufbedingungen. Die Strecke führt zuerst Richtung Norden. Entlang am Wasser geht es 10 Kilommeter hoch bis zum Paradise Point und dann die gleiche Strecke wieder zurück.

Bis Kilometer acht liefen wir alle zusammen bevor Jerrad abreissen lassen musste. Jannis und ich liefen noch bis Kilometer 12 zusammen bevor er eine kurze Toilettenpause einlegen musste und ich ihn dadurch verlohr. Da ich danach alleine versuchte ich das Tempo noch etwas zu verschärfen um zu sehen was nach einer so langen Zeit noch alles drin ist.

Die Uhr blieb bei 1:42:42 für mich stehen. Zwar deutlich langsamer als meine persönliche Bestzeit aber trotzdem sehr zufrieden damit. Jannis schaffte die Punktlandung und kam mit 1:45 ins Ziel. Jarred schaffte es umter zwei Stunden (1:57).

Danach ging es zu mir und auf dem Balkon genossen wir ein gutes Frühstück in der Sonne auf meinem Balkon.

Nächstes Jahr werde ich mal versuchen meine PB zu verbessern wenn die Vorbereitung stimmt.