Westaustralien aus der Luft

Hier ein paar Aufnahmen die wir mit der Drohne bei unserem Trip in Westaustralien gemacht haben. Zu sehen ist der Leuchturm vom Cape Naturaliste, die Schaffarm aud der wir einige Nächte übernachtet haben, ein natürliches Labyrinth, Hamlin Bay, der Blackwood River bei Alexandra Bridge und Kängurus im Margaret River.

Übung macht den Meister


Mit der Feuerwehr ging es am Wochenende raus um unserer Kenntnisse mit der Kettensäge  und am Steuer unserer Geländewagen auf zu frischen.
die Kettensäge kommt meistens immer nach einem Feuer zum Einsatz da durch das eigentliche Busch- oder Grasfeuer die Wurzeln und somit die Stabilität mancher Baume geschwächt ist. Dann fallen die Bäume um – einer nach dem anderen. Hier gilt es dann dieBäume  von Wegen und Strassen zu beseitigen. Auch Bäume die im Inneren brennen haben wir schon gefällt.
Alle vier Fahrzeuge unserer Feuerwehr sind geländetauglich und kommen daher auch oft abseits der befestigten Strassen zum Einsatz. Daher ist das beherrschen des ‚Trucks‘ im „Busch“ unheimlich wichtig.
Auf dem Gelände einer unserer Kameraden haben wir daher einen Geländewagen-Parcour der optimal dazu geeignet ist um zu üben und dem ein oder anderen Angst einzujagen wenn es fast senkrecht den Abhang runter geht. Unglaublich was diese Fahrzeuge alles aushalten und mitmachen. 

Mit dabei war natuerlich meine GoPro und die Drohne.

Fischers Fritz


Winter in Queensland. Habe diese Woche einen humorvollen Beitrag gelesen der übersetzt so lautete:  Winter in Queensland ist hart. Letztes Jahr war er an einem Mittwoch.

Kühle Nächte bei denen es im Hinterland schon auch mal in die einstelligen Temperaturen geht (bei uns so etwa 10 Grad) und wolkenlose, sonnige Tage bei 21 Grad. Was will man mehr. 

Kühlere Temperaturen sorgen auch dafür das die Wassertemperatur des Meeres sinkt. Das wiederum bedeutet das die Futterfisch-Schwärme näher ans Ufer kommen das das Wasser dort normalerweise etwas wärmer ist. Und mit diesen Schwärmen kommen auch die Raubfische näher. Einer der beliebtesten Fische wird vorwiegend im Winter gefangen – der Tailor. 

Ein Raubfisch der in Schwärmen Jagd auf die kleinen Futterfische macht. Fangen bzw angeln kann man die Tailor am besten vom Strand aus und noch besser von Felsen da die kleinen Fische dort Unterschlupf suchen. Und da wir beides ja quasi vor der Haustüre haben habe ich das letzte Woche zum ersten Mal ausprobiert. 


Man sagt das die Tailor in der frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag besonders aktiv sind. Also ging es noch vor Sonnenaufgang runter zum Felsen um von dort aus zu angeln. 

Geangelt wird mit einer drei Meter langen Angel um seinen Köder oder andere Lockmittel möglichst weit ins Meer zu befördern. Ich angele mit Metallködern die wie ein kleiner Futterfisch aussehen und am Ende einen dreiteiligen Haken haben. 


Sobald man den Köder im Wasser hat muss man in durch schnelles Kurbeln „zum Leben“ erwecken. 

Der Metallfisch gleitet somit durchs Wasser und imitiert einen Beutefisch für den Tailor der auf alles glitzernde fixiert ist und dann attackiert. 

Ich hatte tolles Anfängerglück und fieng innerhalb einer Stunde gleich vier Tailor. Die legale Größe für diese Spezies ist 35cm. Alles darunter muss man sofort wieder ins Wasser zurückwerfen. Wer das nicht macht und erwischt wird dem drohen saftige Strafen – zurecht! 


Wie mir berichtet wurde schmecken die Tailor sehr gut. Das wollte ich auch ausprobieren und so landeten drei der Fische in meinem Eimer. 

Um 7 Uhr dann zurück nach Hause, die Fische ausnehmen und filetieren, Frühstück und dann fertig machen für die Arbeit. So fängt der Tag doch schonmal gut an! 


PS: Am nächsten Morgen habe ich genau das gleiche wieder gemacht und noch mehr Fische gefangen. Der Winter macht hier einfach Spaß.