Es geht los

Der Wecker klingelte heute morgen um 3.30 Uhr. Eigentlich begann der Tag schon um 2.30 Uhr mit einem gewaltigen Gewitter. Schnelles Frühstück, die letzten Sachen noch wasserdicht verpacken und dann kam auch schon der Bus der uns zum Hafen in Bundaberg brachte. Dort luden wir all unsere Ausrüstung auf das Boot das uns zusammen mit vielen Touristen zur Insel bringen wird. 


Die Überfahrt wird 2 – 2,5 Stunden dauern. An der Insel angekommen wird alles auf ein kleineres Boot geladen und dann an den Strand gebracht. Von dort gehts dann zum Campingplatz. 


Da wir auf der Insel keinen Empfang haben werden wird das der letzte Beitrag in diesem Jahr sein. 

Euch allen wünschen wir Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. 

Ruth-Ellen & Benny

Es kann losgehen

Heute Nachmittag sind wir gut in Bundaberg eingetroffen. Von hier aus wird morgen unsere Reise nach Lady Musgrave starten. Im Haus von Jims Tochter Penny haben wir zuerst unsere ganze Ausrüstung ausgeladen. Dort haben wir auch Max kennengelernt der auch als Freiwilliger mitkommen wird. Er macht das schon seit 15 Jahren. Morgen früh um 5 Uhr werden wir also abgeholt und zum Schiff gefahren. Gemeinsam mit Penny und Max geht die Reise los. Jim und dessen Frau Anne werden wir auf der Insel treffen. 

Das Abenteuer beginnt ….

Weihnachts-Abenteuer

lady_musgrave

Foto: queensland.com

Dieses Weihnachtsfest fällt für uns sprichwörtlich ins Wasser. Ein Weihnachtsfest wie ich es noch nie gefeiert habe – auf einer kleinen Insel im Great Barrier Reef.

Als wir Anfang des Jahres für ein Wochenende auf Lady Elliot waren haben wir Jim und seine Frau Anne kennengelernt. Jim betreibt Forschungen an Meeresschildkröten auf der Nachbarinsel – Lady Musgrave Island. Seit dreißig Jahren erforscht er dort das Verhalten von Schildkröten. Im den Sommermonaten Dezember und Januar kommen dort die Schildkröten an Land um ihre Eier ab zu legen. Die Tiere werden dann mit einer Marke versehen und vermessen. Und genau hier kommen wir ins Spiel. Da pro Nacht etwa 80-100 Tiere an land kommen braucht Jim ein Team von Freiwilligen die ihm bei dieser Arbeit helfen. So werden wir zwei Wochen lang Schildkröten bei der Eiablage verfolgen und diese dann „taggen“ (= mit einer Marke) versehen, vermessen und im Falle das das Nest zu nahe am Wasser liegt, die Eier ausgraben und an einer sicheren Stelle wieder vergraben.

Zwei Wochen auf der Insel bedeutet ein Leben im Zelt, ohne fliessend Wasser (3 Liter Wasser pro Person zum duschen), kein Strom, kein Empfang, kein Internet! Klingt doch herrlich – oder? Wir freuen uns auf jeden Fall sehr auf dieses Abenteuer. Am 22 Dezember gehts los. Ein Boot wird uns von Bundaberg auf die Insel bringen. Unser Team wird aus sechs Mitgliedern bestehen. Jim’s Frau Anne wird sich um die Küche kümmern und die Mahlzeiten zubereiten. Neben Nahrungsmitteln werden wir auch unseren kompletten Wasservorrat mitnehmen mussen da es ausser zwei Toiletten nichts auf der Insel gibt. Zum Glück organisieren Jim und Anne die Lebensmittel so das wir uns um das nicht kümmern müssen.
Dennoch gibts fur uns einiges mit zu bringen. Neben Zelt, Plane, Schlafmatte, Kleidung nehmen wir auch unsere Schnorchelausrüstung mit Flossen, Taucherbrille, Schnorchel und Riffschuhen mit.
Da gibt es einiges an Land zu schleppen.
Da Schildkröten meist im Schutze der Dunkelheit an Land kommen werden wir meisten bei Nacht unterwegs sein.

Lady Musgrave ist eine Koralleninsel am südlichen Ende des Great Barrier Reefs und ist 0,275km² gross. Die Insel ist von Menschen unbewohnt, jedoch ist sie Heimat von unzahligen Vogelarten. Die komplette Insel ist zum Nationalpark erklärt. Das bedeutet das nur eine begrenzte Ansahl von Besuchern die Insel betreten dürfen.

Nur in Australien …

Boxkampf zwischen Mann und Känguru – sowas passiert nur in Australien!

Der Australier Greg kam seinem Hund Max zu Hilfe der im Schwitzkasten des Kängurus landete. Mit ihren langen Beinen und scharfen Krallen können Kängurus Hunden ziemlich gefährlich verletzen. Doch dann kommt Greg zu Hilfe und boxt sich mit dem Känguru das etwas verwundert über den rechten Hacken wirkt.
Auf Facebook wurde das Video schon mehrere Millionen Mal angeklickt. Mehr Aussie geht nicht!