Zurück in Queensland (31/3/17)

Mit leichter Verspätung hob der Flieger um die Mittagszeit in Sydney ab und brachte uns sicher innerhalb von etwas über einer Stunde an die Gold Coast. 

Schon im Anflug konnten wir die Ausmaße von Zyklon Debbie sehen. Das Wasser das aus den Flüssen ins Meer gespült wird war schlammig braun und vermischte sich nur langsam mit dem Wasser des Ozeans. 


Dann ging es nach Hause. Birgit, Manfred, Martin und Ruth-Ellen machten sich auf aus zu packen, Wäsche zu waschen, zu putzen und ein zu kaufen. 

Ich zog mir meine Feuerwehruniform an und machte mich auf die Einsatzleitung in Beenleigh zu unterstützen die Dutzende Hochwassereinsätze koordinierten. 

Hier einige Bilder aus den Hochwassergebieten in nördlichen Teil der Gold Coast. 


Zur Stunde sind noch tausende Menschen evakuiert. Es wird erwartet das das Wasser in den nächsten Tagen zurückgehen wird. Dann wird das ganze Ausmaß erst deutlich werden. 


Wir freuen uns alle auf eine Nacht zuhause bevor es morgen fürs Wochenende an die Sunshine Coast (nördlich von Brisbane) geht. 

Heimreise mit Hindernissen (30/3/17)

Bei Sonnenschein und 9 Grad verleißen wir das schöne Tasmanien heute Morgen. 

Unsere Recherche hat ergeben das Deutschland fünfmal so groß wie Tasmanien ist. Während in Deutschland jedoch 83 Millionen Menschen leben, nennen nur 515.000 Menschen Tasmanien ihre Heimat. Das entspricht etwa 8 Einwohner pro Quadratkilometer in Tasmanien. Deutschland hat 230 Einwohner pro Quadratkilometer. Ein kleiner aber feiner Unterschied wie wir finden. Das Land bietet viel Platz und eine tolle Natur. Außerdem ist das Klima sehr europäisch und es gibt alle vier Jahreszeiten. 

Was würden wir heute nur ohne unsere Smartphones. 

Von Hobart in Tasmanien sollte es über Sydney und dann weiter an die Gold Coast gehen. Doch es sollte anders kommen. 

Der nette Flugbegleiter teile uns kurz vor der Landung in Sydney mit das der Flughafen an der Gold Coast bis auf Weiters aufgrund des Ausläufers des ehemaligen Zyklons Debbie, der Anfang der Woche im Norden von Queensland an Land traf, geschlossen wurde. Unmengen an Regen und starke Winde im Südosten von Queensland sorgte dafür das heute Schulen geschlossen blieben und Geschäfte um die Mittagszeit schlossen so das jeder nach Hause konnte. 


Um Brisbane herum sind zahlreiche Straßen überflutet. Personen sind jedoch glücklicherweise noch nicht zu Schaden gekommen. 

Das hilfsbereite Bodenpersonal von Virgin Australia kümmerte sich schnell um eine Hnterkunft hier in Sydney für uns und buchte unseren Weiterflug auf Morgen früh um. 

So verbrachten wir den Nachmittag im Crowne Plaza in Coogee Beach in Sydney. 


Dieser kleine unfreiwillig Zwischenstopp tut der Stimmung keinen Abbruch. Wir genießen das 5-Sterne Hotel direkt am Strand. Leider regnet es hier in Sydney auch.  

Bis morgen!

Die dunkle Vergangenheit (29/3/17)


Unser Haus in Saltwater Bay war definitiv eines des Besten in unserem Tasmanien Urlaub. Zum Sonnenaufgang färbte sich der Himmel glutrot. Dann erfreuten wir uns über Sonnenschein auf der Terrasse. 


An unserem letzten Tag schauten wir uns Port Arthur an. Der Ort auf der Halbinsel war um 1830 als Holzfällerdorf gegründet worden und in den folgenden Jahren als Hochsicherheitsgefängnis für englische Sträflinge umgebaut worden. 

Da England an Sträflingen sprichwörtlich ‚ertrank‘ wurde dieses Gefängnis gegründet. Die Sträflinge mussten hart in der Holzwirtschaft arbeiten. 

Dies war ein wesentlicher Start der europäischen Besiedlung Australiens. 

Heute gehört Port Arthur zum UNESCO Weltkulturerbe. 

Die Gebäude waren gut restauriert und interessant. Eine 40minütige Führung und eine Bootsfahrt waren im Eintrittspreis von 37 Dollar inklusive. 


Am Nachmittag fuhren wir dann zu unserer heutigen Unterkunft in Cambridge, einem Vorort von Hobart. Unser Haus liegt auf dem Anwesen eines Weingutes. Highlight ist aber Conny, das Pferd. Er war der Grund weshalb wir uns für dieses Haus entschieden haben. Manfred und Birgit waren darüber natürlich glücklich und Conny freute sich über die ein oder andere Karotte. 


Dann fuhren wir nach Hobart. Im Stadtteil Salamanca schlenderten wir durch die engen Passagen und stöberten in den kleinen Kunsthandwerksläden. 

Zum Abendessen gab es lokalen Fisch im Mures Upper Deck direkt am Hafen. Morgen früh geht es zurück nach Queensland. Der Tropensturm Debbie hat sich abgeschwächt aber wird trotzdem viel Regen in den nächsten zwei Tagen mit sich bringen. Es bleibt spannend …

Tagesleistung: 138 Kilometer

Weinglass, Sand & Sonne (28/3/17)


Der tasmanische Wettergott mag das Team Macht. Die Sonne lachte in vollen Zügen als wir heute Morgen in den Freycinet Nationalpark fuhren. 

Bekannt ist dieser Natinalpark and der Ostküste Tasmaniens durch seine Wineglas Bay, die sogenannte Weinglass-Bucht. Bis heute ist man sich nicht ganz sicher woher der Name Wineglas Bay kommt. Vielleicht von der Weinglass förmigen Bucht, dem glasklaren Wasser oder dem weinrot gefärbtem Wasser vom Blut der Wale die dort vor vielen vielen Jahrzehnten gejagt wurden. 

Wir machten uns auf den Weg zum knapp zwei Kilometer entfernten Aussichtspunkt von den man einen tollen Blick auf die Bucht haben soll. 

Der Weg führte uns die schroffe Granitfelsen Landschaft bis hoch zum Aussichtspunkt. 



Ab und zu musste auch mal gerastet werden. 


Oben angekommen begrüßte uns erst einmal ein kleines Wallaby das sich wohl ein Stück unserer Snacks erhoffte. 


Einen schönen Blick auf die Weinglas Bay von hier oben. 


Dann machten wir wieder etwas Kilometer. Kurz nach Swansea deuteten alle paar Kilometer Schilder auf Strände hin. Wir bogen ab und schauten uns Spiky Beach an. 


Ein toller kleiner Strand mit glasklarem Wasser – und keine Menschenseele in Sicht. 

Dort machten wir dann erst einmal ein Picknik und genossen die Sonne und den strahlend blauen Himmel. 


Anschließend sprangen Ruth-Ellen, Martin und ich noch kurz ins Meer. Das Wasser war KALT! 


Weiter ging die Fahrt entlang der Küste. In Sorell füllten wir unsere Vorräte auf bevor es dann auf die Halbinsel nach Saltwater Bay ging. Hier draußen wird es einsam. Die Menschen die hier wohnen haben Platz. 

Auf dem Weg zu unserem heutigen Haus trafen wir einen kleinen Wombat am Straßenrand. 

Unser Haus ist sehr neu und mitten im Busch mit herrlichem Blick auf den Wald und das Wasser. Wallabies graßen hinter dem Haus. 


Tagesleistung: 210 Kilometer

Bucht der Feuer (27/3/17)

Heute Morgen mussten wir schweren Herzens Abschied von unserem tollen Haus ‚Dolphin Lookout‘ nehmen. Das Haus hat uns allen toll gefallen. Zum Abschied haben wir noch einmal die Sonne auf dem Balkon genossen.

Dann fuhren wir entlang der Bay of Fires (=Bucht der Feuer). Ein Küstenabschnitt der seinen Namen von Kapitän Tobias Ferneaux bekommen hat. Er hatte von seinem Schiff aus im Jahr 1773 aus die Feuer der Aboriginees an Land entdeckte. 
Die Bay of Fires ist eine Region in der man weiße Strände, türkisblaues Wasser und von einer roten Flechte überzogene Granitfelsen finden kann. 


Dann fuhren wir weiter. In der Winzerei ‚Iron House‘ probierten wir ein paar Weine und deckten uns für die nächsten Tage ein. Zum Mittagessen gab es einen echten australischen Pie (mit Fleisch und vegetarisch) in der Bäckerei im kleinen Städtchen Bicheno. 


Von dort aus war es nur noch ein Katzensprung zu unserem heutigen Haus in Coles Bay wo es erst einmal Kaffee/Tee und Kuchen auf der Terrasse gab. 

Nach einem kleinen Mittagsschlaf weil es draußen regnete gingen wir runter zum Strand der nur wenige Minuten von unserem Haus entfernt ist. 

Dort sahen wir dann einen tollen Sonnenuntergang der den Himmel glutrot färbte. Birgit hatte Erfolg im Muscheln sammeln während Ruth-Ellen und Martin zuhause das Abendessen zubereiteten. 



Tagesleistung: 140 Kilometer

Zurück an die Ostküste (26/3/17)

Sonntag Morgen in Launceston, die Sonne lacht. Nach einem reichhaltigen Frühstück in unserem sonnendurchfluteten Esszimmer unsere tollen Cottages (inclusive Studio) fuhren wir los Richtung Ostküste. 

Erster Stop war noch in Launceston wo wir uns die Cateract Gorge anschauten. Der Rundweg führte uns über die Hängebrücke die uns einen tollen Blick in die Schlucht gab. Wallabies und Pfaue sind hier heimisch und in den vielen Büschen Grasflächen zu finden. 


Dann ging es weiter. Die weltgrößte Lavendelfarm stand auf dem Program. Auf über 240.000 Quadratmetern wird hier im Dezember und Januar der Lavendel geerntet. Das Ergebnis sind 1,000 reinstes Lavendelöl das vorwiegend im eigenen Laden verkauft aber auch in andere Länder exportiert wird. 


Die nette Dame schloss für uns die Distillerie auf und erklärte uns den Herstellungsprozess von Lavendelöl. 


Wer hätte schon gedacht in der tasmanischen ‚Pampa‘ die größte Lavendelfarm der Welt zu entdecken. 

Der Weg zur Ostküste führte uns über schmale Straßen durch die Natur. Ab und an fuhren wir durch kleine Ortschaften in denen die Welt noch in Ordnung zu sein scheint. 

In Legerwood machten wir kurz Halt um ein Foto von den kunstvoll geschnitzten Bäumen zu machen. 


Ein spätes Mittagessen gab es in Peyengana. In der dortigen Käserei gab es Mittagessen, Käseverkostung und Nachtisch (Eis aus eigener Herstellung). 


Die Kühe dort kommen über eine Unterführung zur vollautomatischen Melkanlage. 


Von Peyengana aus waren es nur noch ein paar Kilometer zu unserem heutigen Ziel – Binalong Bay

Kurzer Stop im ‚Bush Shop‘, einem Antiquitäten und Buchladen um im IGA-Supermarkt in St. Helens und wir erreichten unser Cottage mit herrlichem Meerblick und Blick auf die Bay of Fires. 

Mit tasmanischem Käse und Wein konnten wir den Sonnenuntergang auf der Terrasse genießen. Toll!


Tagesleistung: 188 Kilometer

Weiter geht die Reise (25/3/17)

Heute morgen weckte uns der Regen in unserer Hütte. 

Wir schliefen alle sehr gut nach diesem aktiven Tag in den Bergen. Nach dem Frühstück und einem kleinen Spaziergang packten wir unsere sieben Sachen wieder ins Auto und fuhren los Richtung Launceston. 

Auf dem Weg machten wir Halt an einer Schokoladenmanufaktur House of Anvers wo wir mal wieder die lokalen Köstlichkeiten aus Kakao probierten. 

Heute hat Birgit ihr erstes Schnabeltier entdeckt (wenn auch nur auf der Karte). 


Mittagessen gab es bei der Himbeer Farm Christmas Hill wo Martin und Manfred gleich mal den Wallaby Burger probierten. 


Der Nachtisch bestand natürlich aus Himbeeren. Von Sorbet, Himbeer-Käsekuchen, Crêpes, Mouse und Pancake probierten wir alles. 


Dann erreichten wir am frühen Nachmittag Launceston, die mit 86,000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Tasmaniens ist. 

Unser Haus ist ein tolles altes Cottage am Ende der Straße gegenüber eines großen Parks. 

Tagesleistung: 163 Kilometer

Der Berg ruft (24/3/17)


Heute morgen war ausschlafen angesagt. Zum Frühstück kochte uns Manfred in der rustikalen Küche seine berühmten Spiegeleier die ab sofort im englischen nur noch als ‚Mirror eggs‘ bekannt sind. 


Dann fuhren wir zum Cradle Mountain, einem der Highlights Tasmaniens. Der Weg dorthin führte uns über kleine Sträßchen durch die tolle und abwechslungsreiche Landschaft. Die Sonne schien als wir kurz vor dem Berg am Straßenrand ein Echidna, den australischen Ameisenigel, entdeckten der munter mit seiner spitzen Nase im Boden wühlte und sich durch nichts aus der Ruhe bringen ließ. 


Am Cradle Mountain angekommen parkten wir unser Auto auf dem großen Parkplatz. Nachdem wir unseren Pass für den Nationalpark gekauft hatten brachte uns ein Shuttlebus in den Nationalpark. Bei Ronnies Creek stiegen wir aus und machten uns auf den sieben Kilometer langen Wanderweg. Zuerst entdeckten wir dabei ein Wombat das friedlich das Gras direkt neben den Wandersteg fraß und sich geduldig fotografieren ließ. Wombat und Echidna an einem Tag in freier Wildbahn – spitze! Doch es sollte noch besser werden. 


Etwas später entdeckten wir noch ein Wombat der selig am Wegesrand schlief und sich geduldig streicheln ließ. Die fast quadratischen Hinterlassenschaften der Wombats waren hier oben am Cradle Mountain überall zu sehen. 


Der Weg führte uns hoch zum Crater Lake, einem schönen Bergsee an dem wir erst einmal Rast machten. 




Dann bestiegen Ruth-Ellen, Martin und ich die Felswand zum Marions Lookout, einem Aussichtspunkt von dem man einen tollen Ausblick auf die zahlreichen Bergseen hatte. 


Eine wirklich tolle Landschaft hier und es gibt so viel zu sehen. Selbst zwei der giftigen Bewohner konnten wir entdecken. 

Imsgesamt kamen wir an drei verschiedenen Bergseen vorbei bevor wir unser Ziel, den berühmten Dove Lake erreichten. 


Von dort aus fuhren wir dann mit dem Shuttlebus wieder zurück zum Auto. Cradle Mountain hat uns allen sehr gut gefallen und ist wirklich zu empfehlen. Hier beginnt auch der Overland Track, eine fümftägige Wanderung die durch die tasmanische Wildnis führt und zu einem der schönsten Wandertouren schlechthin gehört. Wir wissen nun warum. 

Als wir gegen halb sechs Uhr am Abend wieder an unserer Buschhütte ankamen gingen die wir zuerst runter zum Fluss um vielleicht noch ein Schnabeltier zu sehen. Len, der Besitzer traf uns dort und sagte uns das das Schnabeltier vor 15 Minuten da war. Pech gehabt – vielleicht beim nächsten Mal. 

Zu Hause hatte Martin schon eine köstliche Pizza für alle gemacht. 

Nach dem Abendessen kam Len dann nochmal vorbei und legte wieder Fleisch vor unsere Veranda. So saßen wir dann alle auf dem Sofa und beobachteten was vor unserer Haustüre passierte. Im Schein des Verandalichts dauerte es nicht lange und ein tasmanischer Teufel erschien. Erst scheu schnappte er sich ein Fleischstück und verschwand wieder im Dunkeln. Aber es dauerte nicht lange bis er wieder erschien. Die nächsten zwei Mal bleib er länger und fraß gierig das Fleisch. Ein tolles Erlebnis einen wilden tasmanischen Teufel in freier Wildbahn gesehen zu haben da heute fast 90 Prozent der Population gestorben ist. 

Tagesleistung: 7 Kilometer (zu Fuß), 135 Kilometer (Auto)

Reif für die Insel (23/3/17)


Heute morgen ging es früh los zum Flughafen. Der Avalon Flughafen liegt etwas außerhalb von Melbourne. Daher konnten wir uns den Weg in die Stadt sparen und konnten ohne Schlange unseren Mietwagen abgeben und entspannt einchecken. 

Der Flug dauerte etwas über eine Stunde. In Hobart, der Hauptstadt der Tasmaniens angekommen, nahmen wir dann unser nächstes Auto in Empfang. 

Die Sonne schien und bei 17 Grad freute sich Birgit auf Wetterbedingungen „wie an der Nordsee“. 

Unser erster Stop war kurz hinter Hobart bei eine Käserei. Hier konnten wir die verschiedenen Käsesorten probieren und unsere Favouriten kaufen. 


Dann hielten wir in Richmond, einem netten historischen Dorf. Natürlich wurde hier gleich an Richi gedacht und ein Bild vom Ortsschild gemacht. 


Dort steht auch die älteste Brücke (erbaut 1825) Australiens die heute immer noch befahren werden kann. 


Und da zum Käse ja bekanntlich auch ein guter Tropfen Wein gehört haben wir auch gleich noch in einer Winzerei angehalten und Weine verkostet. 

Dann mussten wir Kilometer machen um zu unserem heutigen Tagesziel zu kommen. 

Die Mountain Valley Wilderness Hütten liegen „am Arsch der Welt“ wie Martin zu sagen pflegte. Die Hütten liegen mitten in der Natur nördlich von Cradle Mountain im Nordwesten Tasmaniens. 
Der Besitzer lebt hier schon seit dreißig Jahren. Zur Dämmerung holte er uns ab wir gingen gemeinsam runter zum Fluss um Ausschau nach den Schnabeltieren zu halten. Leider ohne Erfolg heute. Vielleicht morgen Abend. 


Gegen 21 Uhr kam Len, der Besitzer, dann nochmal vorbei um Fleisch und Körner vor unserer Haustüre zu verteilen. 

Hier hatten wir die Gelegenheit wilde Pademelons (kleine Kängurus) und Quolls zu beobachten. Selbst einen kurzen Blick auf den tansanischen Teufel konnten wir erhaschen. Das ganze Spektakel konnten wir vom Sofa mit eingeschaltetem Verandalicht genießen.

Die Internetverbindung hier draußen ist leider nicht so gut so das unser Bericht heute etwas später als normal fertig wurde. 

Küstenidylle (22/3/17)

Der Himmel war noch grau als wir uns auf den Weg zurück zur Great Ocean Road machten. Glücklicherweise regnete es nicht mehr und so konnten wir an den unzähligen Aussichtspunkten entlang der Straße anhalten. 

Da gibt es zu Beispiel die Bay of Island (=Bucht der Inseln). 


Oder „the Grotto“. 


London Bridge ist eine natürliche Brücke die vom Wasser und den Gezeiten ausgehöhlt wurde. Leider ist der Steg der auf die Brücke führt vor Jahren eingestürzt so das man sie nicht mehr begehen kann. 


Über die Gibson Steps (=Gibson Stufen) ging es runter zum Strand. Von dort aus sahen die Felsen und die hohe und schroffe Felswand der Küste gleich noch einmal imposanter aus. 

Dann bogen wir ab und fuhren in Richting Cape Ottway Leuchtturm. Entlang der 12 Kilometer langen Straße leben Koalas. Es dauerte nicht lange und mehrere Autos, geparkt am Straßenrand und Menschen mit Kameras in die Bäume gerichtet verrieten die Anwesenheit der Koalas. 

Wir hatten Glück und konnten insgesamt etwa 10 Koalas entlang der Straße beobachten. 

Dann ging es wieder zurück auf die B100, die Great Ocean Road. Auf der einen Seite Busch und auf der anderen Straßenseite Meer. 


Kurzer Stop um uns die Beine zu vertreten in Kennett River wo wir am Vortag die vielen Koalas entdeckt hatten. Auch hier konnten wir wieder einige Koalas finden.  


Dann ging es nach Geelong wo wir übernachteten. Abendessen im Sailors Rest mit großen Portionen. Jeder war satt und selig. 

Tagesleistung: 285 Kilometer