Lagerfeuer

Am ersten Maiwochenende waren wir endlich mal wieder campen. Etwa eine Stunde Autofahrt südwestlich von Currumbin liegt das kleine Hippidorf Uki. Von dort aus gehts dann nochmal 10 Minuten ins Landesinnere und genau dort wo der Telefonempfang aufhört schlugen wir zusammen mit einigen Freunden und Bekannten unsere Zelte auf. 

Natürlich darf beim Buschcamping ein Lagerfeuer nicht fehlen. Viel interessanter finde ich es aber was man mit dem Feuer alles machen kann. 

Kochen mit Kohlen und Feuer hat im australischen Camping eine lange Tradition. Schon die ersten Buschranger die das Land erkundeten nutzten das Feuer um damit ihre Nahrung zu zubereiten. Ganz zu schweigen von den Ureinwohnern, den Aborigines die das Feuer zuerst zur Jagd verwendeten und anschließend darin die erlegte Beute zubereiteten. 

Mit den sogenannten ‚campoven‘, den gusseisernen Töpfen wir besonders häufig gekocht. 


Und das ist auch gar nicht so schwer. Zutaten in den Topf, Topf auf Heiße Kohlen stellen und den Deckel ebenfalls mit heißen Kohlen bedecken und dann heißt es warten. 

So haben wir währen den drei Tagen zahlreiche Gerichte ausprobiert. Dabei haben wir viel von den älteren Zeitgenossen gelernt die teilweise schon seit jahrzehntelange Erfahrung mit dem heißen Eisen haben. 

Ich hatte meinen Lieblingsgericht zubereitet – den Damper (australisches Buschbrot) das mit Stockbrot zu vergleichen ist. 

Mehl, Eier, Salz und etwas Bier (für die Hefe) und dann schön kneten, Teig ausrollen und mit den Lieblingszutaten belegen. 

Als Nachtisch vom Frühstück hatte ich einen Damper mit Nutella, Bananen und Lamington (australische Süßigkeit mit Kokos) im Campoven. 

Der kam sehr gut an. 

Nachfolgend sind nur ein paar der zahlreichen Gerichte zu sehen die an diesem Wochenende ‚gezaubert‘ wurden.