Langes Wochenende im Inland

Vorletztes Wochenende zog es uns ins Inland um dieses ein bißchen näher zu erkunden. Da Freitag, der 26 Januar Australia Day ist und damit ein Feiertag lohnte sich der 400 Kilometer lange Trip zum Girraween Nationalpark. So ging es für uns am Donnerstag Abend nach getaner Arbeit Richtung Westen ins Inland. Nach 300 Kilometern übernachteten wir in Warwick. Unser Zimmer hatten wir mal wieder über Airbnb gebucht.

Am Freitag Morgen hatten wir dann nur noch 100 Kilometer bis zum Nationalpark vor uns. In Stanthorpe kauften wir noch einige Lebensmittel ein und dann ging es in den Busch.

Im Nationalpark darf man nur in den offiziellen Campingplätzen übernachten. Die Genehmigung kann man schon vorab online buchen. Allerdings muss man dann vor Ort den seinen Platz im Campingplatz selbst suchen. Wir fanden schnell einen guten Platz für unser Zelt und erkundeten die nähere Umgebung.

Der kleine Fluss in der Nähe war ideal für eine Abkühlung bei über 30 Grad.

Am späten Nachmittag zog dann ein Gewitter auf. Den willkommenen Regenschauer nutzten wir für einen Mittagsschlaf.

Am Abend gab es dann selbstgemachte Pizza die im gusseisernen Topf über dem Lagerfeuer zubereitet wurde.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf zu einer Wanderung. Die Gegend wird aufgrund ihrer Granitfelsen auch der Granit-Gürtel genannt.

Die Landschaft ist ganz anders als bei uns an der Küste. Rießige Felsen und eine trockene Landschaft erinnert manchmal an eine Mondlandschaft. Im Winter ist dies der einzige Ort in ganz Queensland an dem manchmal Schnee fällt. Es wird also sehr kalt hier draußen (für australische Verhältnisse jedenfalls).

Vom Bald Rock und Turtle Rock hat man eine wunderbare Aussicht über die riesßige Landschaft. Nach vier Stunden waren wir wieder zurück am Zelt. Hier auf dem Bald Rock Campingplatz gab es sogar warme Duschen. Für vier Minuten hat man warmes Wasser was man in Nationalparks nicht so oft findet.

Am Nachmittag fuhren wir kurz ins nächste Dorf um mehr Eis für unsere Kühlbox zu kaufen. Da diese Region auch größte Weinanbaugebiet im Bundesstaat Queensland ist kommt an unfreiwillig auch an mehreren Winzereien vorbei.

Die Balancing Rock Winzerei lag quasi auf unserem Weg und so beschlossen wir kurz anzuhalten und die lokalen Köstlichkeiten zu verkosten.

Schnell war ein guter Weißwein gefunden und sechs Flaschen im Kofferraum verstaut.

Zurück im Camp gab es dann einen vegetarischen Gemüßeauflauf zum Abendessen. Wie immer traditionell im gusseisernen „Camp oven“ zubereitet.

Zum Nachtisch dann noch selbstgemachtes Buschbrot mit Nutella und Bananen – sehr lecker! Da staunte sogar das Opossum.

Am Sonntag Morgen packten wir dann unsere sieben Sachen und machten uns wieder auf den Heimweg zurück an die Küste.

Zurück fuhren wir dieses Mal durch New South Wales. In Tenterfield besuchten wir das Haus mit Werkstatt vom Tenterfield Sattler der dort 52 Jahre lang die Institution des Dorfes war und durch das Lied von Peter Allen zum Ruhm kam.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.