Tag 1: Christchurch – Hanmer Springs – Kaikoura

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On the road again

Nach knapp sechs Monaten bin ich wieder auf Tour. Dieses Mal steht die Südinsel Neuseelands auf dem Programm.
Los ging es am Samstag Nachmittag von australiachen Gold Coast ins neuseeländische Christchurch wo ich um Mitternacht nach dreieinhalbstündigen Flug und drei Stunden Zeitverzögerung landete. Air New Zealand kann ich hierbei nur wärmstens empfehlen. Das war das best gemachteste und lustigste Sicherheitsvorkehr-Video das ich jemals gesehen habe – müsst Ihr Euch unbedingt anschauen.

Die Nacht habe ich dann in einem Motel in der Nähe des Flughafens verbracht.

Am Sonntagmorgen nahm ich dann mein Gefährt für die nächsten zwei Wochen in Empfang. Es ist ein weisser Toyota Van der extra für diese Zwecke ungebaut wurde. So habe ich in Kofferraum einen kleinen Gaskocher, Waschbecken, Kühlbox und allerlei Kochutensilien.
Geschlafen wird dann zwischen Fahrersitz und Kofferraum. Da ist also ausreichend Platz im Fahrzeug.

Machdem ich mich in Christchurch mit ausreichend Lebensmittel eingedeckt hatte ging die Fahrt zuerst landeseinwärts nach Hanmer Springs. Der Weg führte mich über Berge und Täler. Viele Schafe und Rinder säumten meinen Weg und erinnerten mich etwas an das Allgäu.

Hanmer Springs ist eine nette kleine Stadt die durch ihre Thermalquellen bekannt ist. Bei 27 Grad und Sonnenschein war mich heute aber nicht nach Thermal und so ging es nach einer großen Portion Fisch & Chips weiter an die Küste.

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Tagesziel war die Stadt Kaikoura die durch ihre Artenvielfalt an Meeresbewohnern bekannt ist. So führte mich mein erster Weg zu einer Seelöwenkolonie. Zu dieser Jahreszeit hat die Kolonie der NZ Fur Seals viele Jungtiere was ganz interessant war. Man darf sich den Tieren sogar bis auf zehn Meter nähern.
Des Weitern kann man in Kaikoura mit Delfinen und Seelöwen schwimmen, mit dem Helikopter auf Walsuche gehen oder mit dem Boot eine Albatross Kolonie besuchen.

Mein Nachtlager schlug ich etwas nördlich von Kaikoura auf einem Rastplatz direkt am Meer auf.

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Mit mir waren noch etwa fünf weitere Camper hier. Ein toller Platz direkt am Wasser, Seelöwen wenige Meter vom Auto entfernt und auf der anderen Seite die Berge deren Gipfel vom Nebel eingehüllt waren (siehe oberstes Bild). So kann es weiter gehen 🙂

Tagesleistung: 346 Kilometer

PS: Habe hier leider nur begrenzten Mobilfunk- und Internetempfang. Versuche Euch aber so gut wie möglich up to date zu halten 🙂

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