Angekommen auf der anderen Seite


Grüße aus Westaustralien. Gestern Abend um kurz vor Mitternacht sind wir nach fast sechs Stunden Flugzeit in Perth auf der Westseite des Kontinents gelanded. Gepäck haben wir reichlich dabei wenn man zu einem Triathlon fliegt. 

Vom Flughafen ging es dann ins 10 Minuten entfernte Ellards Bed & Breakfast. 

Nach ein paar Stunden erholsamem Schlaf holten wir dann unseren Camper ab. Kurze Einweisung und der Versuch einem möglichst viele Extras und Versicherungen anzudrehen und schon ging es los in Richtung Süden nach Busselton. 


Wenn man mal aus der Stadt raus ist ist das fahren hier recht eintönig. Links und rechts sieht man nicht wirklich viel außer flaches Land. Der Wind bläßt dazu recht ordentlich und rüttelt gut an unserem Camper. 

Auf halbem Weg liegt etwas abseits des Highways die kleine Ortschaft Yarloop die im Januar diesen Jahres durch ein Buschfeuer fast vollständig zerstört wurde. Auch rund herum sind die Ausmaße noch deutlich zu erkennen. 


Um nach Yarloop zu kommen braucht man eine Genehmigung. Wir haben es ohne geschafft (wie das bleibt unser Geheimnis). 

2 Menschen sind bei dem Feuer in Yarloop ums Leben gekommen. 181 Häuser sind zerstört was 80 Prozent des Dorfes sind. 

Die Zerstörung ist überall zu sehen. 



Eine Bewohnerin erzählte uns das die Feuerfront nur 5 Minuten gebraucht hat um fast das ganze Dorf aus zu radieren. 
Unverständlicher Weise gibt es Straßen in denen noch unversehrte Häuser neben denen stehen vom denen nur noch der Schornstein übrig geblieben ist. 

Der einzige Laden im Ort hat seit Montag wieder geöffnet. So aßen wir dort Fisch und Chips bevor es weiter in Richtung Busselton ging. 

Immer mal wieder regnete Es heftig für mehrere Minuten und dann kam die Sonne wieder raus. Pures Nordseewetter! Solange es am Sonntag nicht regenet ist alles gut. 

In Busselton dann erstmal ein paar Lebensmittel eingekauft und dann im Abbey Beach Resort eingcheckt.


Das Hotel liegt etwas außerhalb von Busselton. Auf dem Zimmer ging es dann auch gleich daran die beiden Räder wieder zusammen zu bauen was erstaunlicher Weise besser klappte als erwartet. 


Dann noch kurz raus zum Abendessen und dann ab in die Heia. 

Kilometer: 255 KM


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