Darf ich vorstellen …

… mein erstes eigenes Surfboard! Habe es letzte Woche günstig erworben. Es ist ein Fish-Board, zu erkennen an der spitz zulaufenden Front. Es ist zwar etwas kürzer als die langen Boards auf denen ich gelernt habe aber dafür ist dieses weniger und bietet durch seine Breite und Dicke ebenfalls genug Stabilität.

Als ich es letzten Dienstag gekauft habe musste ich es natürlich am gleichen Tag noch ausprobieren. Um 18:00 Uhr paddelte ich in Bondi raus aufs Meer. Mit mir waren noch etliche andere Surfer im Wasser. Die Sonne stand noch tief über dem Strand und beleuchtete das Wasser mit einem hellen, warmen Licht – perfekter Tag für die Premiere!

Ich konnte einige Wellen meistern und blieb noch bis zum Einbruch der Dunkelheit im Wasser. Zurück nach Hause lief ich dann mit einem anderen Surfer aus Neuseeland. Als er erfuhr das ich aus Deutschland komme berichtete er mir ganz stolz das er letztes Jahr mit seinen Freunden in München auf dem Oktoberfest war und es ihm dort sehr gefallen hat. Ist ja auch klar wenn man in Australien für ein Bier umgerechnet 5 Euro bezahlt.

Die letzten Tage war ich nun bis aufs Aussie-Wochenenede fast jeden Tag im Wasser und habe an meiner Technik gefeilt. Es sieht zwar noch lange nicht nach richtigem surfen aus was ich mache aber trotzdem macht es sehr viel Spaß. Da wir nun seit 1. März offiziell Herbst haben kann es morgen und abends etwas frisch im Wasser werden. Deshalb sieht man nun die meisten Surfer mit einem Neoprenanzug. Über gumtree.com.au, eine Art australischen ebay, habe ich mir nun auch einen gebrauchten Neoprenanzug für $40 gekauft. Den werde ich nun in den nächsten Tagen ausprobieren.

Mittags ist es meistens angenehm warm das man keinen Wettie (=Wetsuit, Neoprenanzug) braucht. Da reicht eine Boardshort völlig aus. Nur die wenigsten surfen oberkörperfrei, da das Wax auf dem Brett die Haut ziemlich schnell aufreibt. Habe das am eigenen Leib erfahren müssen. Deshalb gibt es eine Rushvest, ein Oberteil aus Neoprenstoff das isoliert, gegen Sonnenbrand und das Wax schützt. Ich habe hierfür ein enganliegendes Laufoberteil das ich bei kaltem Wetter unten drunter trage, als Rushvest zweckentfremdet – funktioniert wunderbar wie Ihr auf den Bildern erkennen könnt.

 

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