Feuer in der Zuckerrohr-Raffinerie

  

Unser Sonntag Morgen Kajak-Angel Ausflug wurde wie angedeutet von einem Großeinsatz beendet. Unsere Nachbarfeuerwehr forderte uns zur Unterstützung an. In der Zuckerrohr-Raffinerie war ein Feuer ausgebrochen. Mehrere rießige Mulchberge standen in Flammen und durch die Hitze waren andere Mulchberge und auch die Raffinerie in Gefahr. 

  
  

Die Rauchwolke war aus vielen Kilometer schon zu sehen. So schickten wir alle vier Einsatzfahrzeuge nach Woongoolba um unsere Kameraden von Rocky Point zu unterstützen. 

Nachdem wir unsere Kajaks verstaut hatten und uns auf den Weg gemacht hatten schnappten wir uns vierte und letzte Auto und machten uns auf den Weg. 

  
Als wir dort ankamen stoppte uns eine Polizeistreife und machte uns auf ein Feuer auf der anderen Straßenseite aufmerksam das wohl durch Funkenflug ausgebrochen war. So hatten wir gleich mal richtig was zu tun um den Flächenbrand zu stoppen bevor er auf die angrenzenden Zuckerrohrfelder übergreifen konnte. 

   
 Der Nachrichtenhubschrauber kreiste über uns und nachdem Verstärkung in Form von zwei Weitern Trucks eingetroffen war konnte das Feuer relativ schnell gestoppt werden. 

Dann ging es für uns zum eigentlichen Feuer. Es standen vier große Haufen in Flammen. Zwei Bagger brannten lichterloh. Zahlreiche Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr waren vor Ort und versuchten mit Wasser angrenzende Gebäude und weiter Haufen zu schützen. 

  
  

Wir richteten eine Wasserversorgung ein und kühlten einen der Berge auf einer Seite. 

Das ganze zog sich über mehrere Stunden hin. Das Feuer selbst brannte noch für die nächsten eineinhalb Wochen. Kräfte der Berufsfeuerwehr und auch der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren arbeiteten im Schichtsystem für mehrere Tage bevor das Feuer an die Betreiber der einzigen privaten Zuckerrohr-Raffinerie in Australien übergeben wurde die die Berge mit Baggern auseinanderzogen und ablöschten. 

   
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.