Meine vorletzte Woche in Sydney (vorerst)

Meine vorletzte Woche begann wie so oft mit einem Blick auf die Wettervorhersage. Und die sagte nichts gutes voraus – Regen, Regen, Regen.

So nutze ich den regenfreien Montag Nachmittag um mal wieder ein paar Bahnen im Schwimmbecken zu ziehen. Und da das Bondi Icebergs ja quasi direkt vor meiner Haustüre lag fiel die Wahl darauf. Schwimmsachen geschnappt und runter zum Strand. Das Wasser im 50 Meter Becken besteht aus gereinigtem Meerwasser, sprich SALZ! Gut das ich mir am Wochenende auf der Triathlonmesse eine Schwimmbrille gekauft hatte. 45 Minuten und einige kräftige Schlucke Salzwasser später war ich dann fertig – körperlich! 50 Meter sind halt doch doppelt so lang als mein gewohntes Häfner Hallenbad.

Am Dienstag Morgen weckte mich dann der Regen der kräftig an die Fenster prasselte. Und das sollte dann bis Donnerstag anhalten. Ein stetiger Regenguss, nur selten unterbrochen von kurzen Regenpausen. Nunja, wir haben ja Herbst hier.

Also konnten wir die Woche gut zur weiteren Planung unseres Trips verbringen. Mehr zu meinem anstehenden Trip in der kommenden Woche.

Reiseplanung allein ist allerdings auch nicht so das Wahre. Deshalb stand diese Woche unter dem Motto „Kultur in Sydney“. Am Mittwoch Nachmittag ging es ins Museum of Contemporary Art (=Moderne Kunst).

Nunja, was soll ich sagen. War mal interessant das gesehen zu haben, allerdings ist das nicht die Art von Kunst die mich so interessiert.

Eine Spidermanfigur die ein komisches Gesicht an der Wand anstarrt hat für mich nichts mit Kunst zu tun. Aber gut – Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

 

Schon besser gefallen hat mir da der Kinofilm “ The Best Exotic Marigold Hotel“, den wir am Donnerstag Abend angeschaut haben. Mein erster Kinofilm in englischer Sprache den ich mir im Kino angeschaut habe. Und siehe da, ich hatte überhaupt keine Probleme den Film zu verstehen.

Er handelt von einer Gruppe englischen Rentnern die nach Indien in ein Hotel kommen das die besten Jahre schon hinter sich hatte. Dabei erlebt jeder seine eigene Geschichte. Toller Film der auch bereits schon seit Mitte März in Deutschland läuft.

Um Euer Englisch zu verbessern, hier der Filmtrailer in Englisch:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=JZwXZte_ctk[/youtube]

 

Am Freitag Abend stand dann das Kultur-Highlight auf dem Programm. Ein Besuch des Opernhauses. Wir hatten Anfang der Woche noch Karten für die Sydney Symphoniker bekommen, die „Tchaikovsky at the Ballet“ spielten.

Wenn man das Opernhaus mit seiner muschelförmigen Form von Außen sieht erwartet man man im Inneren des Gbäudes eine mindestens ebenso entsprechend kunstvolle Architektur. Dem ist aber nicht so. Das Innere der großen Konzerthalle erinnerte mich ein wenig an die 70er Jahre. Viel Holz und eine praktische Bauweise. Dafür sorgte aber die sehr hohe Decke für eine unglaublich gute Akustik.

Wir hatten Karten in der ersten Reihe direkt hinter dem Orchester. So konnten wir dem Dirigenten direkt in die Augen schauen und ihn genau beobachten was sehr spannend war. Das wir hinter dem Orchester saßen tat der Akustik keinen Abbruch.

So hörten wir bekannte Stücke aus Tchaikovsky´s Nussknacker und Schwanensee, Melodien die wohl jeder kennt wenn er sie hört. Wir waren sehr beeindruckt von der Genauigkeit und Präzision mit der das Orchester abgestimmt war – ein tolles Erlebnis.

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