Nachtrag: Surfing in Sydney

Ach was ist das für ein Spaß! In den Neopren reinquälen, Board schnappen, meine gopro-Kamera vorne aufs Board montieren und barfuß in fünf Minuten runter zum Strand (Bondi Beach). Kurz warmmachen und dann nix wie ab ins Wasser das zu dieser Jahreszeit immer noch angenehm warm ist.

Besonders schön ist es morgens zum Sonnenaufgang (z.Zt. 06:25 Uhr) und zum Sonnenuntergang (z.Zt. 17:15 Uhr). Die tiefstehende Sonne flutet das Wasser dann mit einem kräftigen, warmen Licht – wunderbar!

An meinem letzten Wochenende in Sydney bin ich dann nochmal mit der Fähre nach Manly gefahren. Der Strand dort ist deutlich größer als Bondi und hat auch bessere „anfängergeeignete“ Wellen. Leider nicht an diesem Sonntag. Das Wetter wechselte von Sonnenschein auf bewölkten Himmel mit auffrischendem Wind. Aufgrund der hohen Wellen schlossen die Rettungsschwimmer den kompletten Strand für alle Schwimmer. Lediglich surfen war noch erlaubt. So kämpfte ich mich also nach draußen und wurde dort erstmal so richtig von den Wellen vermöbelt. Zwei etwa vier Meter hohe Wellen die kurz hintereinander reinkamen schleuderten mich kräftig durch. Nun weiß ich wie sich die Wäsche in der Waschmaschine vorkommen muss. Als ich dann wieder die Orientierung fand kam kurze Zeit später die Eine, die Richtige, die Perfekte Welle. Ich erwischte sie gut und konnte die gesamte Energie bis fast zum Strand mitnehmen. Dank meiner gopro habe ich sogar alles auf Video & Bildern (fürs Surfvideo Jochen!). Schon allein wegen dieser einen Welle und dem etwa 15 sekündigen Ritt darauf hat sich das Aufstehen und das schleppen des Boards in Bus und Fähre mehr als gelohnt.

Für unseren großen Trip von Sydney nach Cairns kommt das Board selbstverständlich mit! Ich freue mich schon jetzt auf viele tolle Strände und nette Wellen.

Dieser Bericht wurde bereits in Sydney verfasst.

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