Krankenversicherung, Bushwalk & Byron Bay – das war mein Wochenende

Während heute schon meine dritte Arbeitswoche beginnt möchte ich Euch von meinem letzten Wochenende erzählen.

Am Samstagmorgen musste ich mich um meine Krankenversicherung kümmern. Hier gibt es nur eine staatliche Grundsicherung die im Falle des Falles auf keinen Fall ausreicht. Daher habe ich mir noch zusätzlich eine private besorgt. Aber genug mit dem langweiligen Papierkram. Am Nachmittag fuhr ich ins Hinterland der Gold Coast und schaute mir dort den Hinze Dam an. Im diesem natürlichen Wasserreservoir lagern die Wasserreserven der gesamten Gold Coast.
Anschließend ging es weiter in den Nerang State Forrest zu einem kleinen Bushwalk. Hier habe ich dann endlich auch meine erste (!!!!) Schlange in Australien entdeckt. Wenn man so manchen TV-Sendungen oder Dokumentationen in Deutschland Glauben schenkt dann sollte hier ja hinter jedem Stein ein hochgiftiges Tier sitzen das nur darauf wartet anzugreifen. Nunja, dem ist eben nicht so. Allermeistes und so auch in meinem Fall nehmen die Tiere meistens Reißaus wenn sie uns Menschen sehen.

Am Sonntag ging es früh aus dem Bett und auf direktem Wege entlang der Küste Richtung Süden. Mein Ziel war das 130 Kilometer entfernte Byron Bay, einer Stadt am Meer die mir schon bei meinem Roadtrip super gefallen hatte und als eines der Highlights an der Ostküste gilt.
Dort angekommen schlenderte ich zuerst über den Sonntagsmarkt in Lennox Head bevor ich mich auf zu meinem Lighthouse-Walk (Leuchtturm-Wanderweg) entlang der Küste Byron’s machte. Los ging es am berühmten Strandabschnitt „The Pass“, an dem ich selbst schon im Mai gesurft bin, hinauf zum östlichsten Teil des australischen Festlandes.

Dieser Weg führt wunderschön entlang der Bucht vorbei an Wategos Beach bis hinauf zum Leuchtturm. In der Bucht habe ich auch schon nach kurzer Zeit einige Delfine entdeckt. Daußen vor der Küste sah ich an diesem Tag zahlreiche Wale die momentan mit ihren frisch geborenen Kälbern wieder Richtung Süden gen Antarktis zogen.

Mein Ziel, den Leutturm von Byron Bay hatte ich dann auch nach zwei Kilometern erreicht. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick auf ganz Byron Bay, die Kueste und die Buch. Der Turm wird von Freiwilligen instand gehalten und gepflegt. Da habe ich mich gleich einer Fuehrung angeschlossen und mir diesen auch von innen angeschaut.



Dann ging es auf der Schleife zurueck zu meinem Ausgangspunkt. Dort verbrachte ich dann den restlichen Nachmittag am Strand und beobachtete das bunte Treiben im Wasser rund um die Felsen von „The Pass“.

Als ich so durch die Duenen lief entdeckte ich einen Eastern Water Dragon (Bild unten), eine Echse die besonders an der australischen Ostkueste lebt. Lieder konnte ich die bei ihrem Sonnenbad nich fotografieren da meine Kamera im Auto lag. Als ich dann zurueck kam war sie leider weg. Schade dachte ich mir, haette ich dieses Repil doch gerne einmal vor die Linse bekommen.
Gerade als ich dann zurueck am Auto meine Kamera wieder verstauen wollte raschelte es ploetzlich im Gebuesch neben mir genau eine solche Echse krabbelte heraus und sonnte sich gemuetlich auf dem Asphalt direkt neben meinem Auto. Glueck und zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein gehoert nun eben auch dazu und so gelangen mir doch noch ein paar nette Aufnahmen.


Nach dem Abendessen im Sushi-Restaurant in Byron Bay machte ich mich dann wieder auf den Heimweg. Zwischenzeitlich hatte zu regnen und blitzen begonnen. Bei maximaler Hoechstgeschwindigkeit von 110 km/h auf dem Highway ist das ja eigentlich kein Problem aber die Australier moegen das wohl nicht besonders und so parkten viele ihre Autos unter den Bruecken die ueber den Highway fuehrten – mit Warnblinker auf den Standstreifen – und warteten bis das Gewitter vorueber zog. 🙂

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