Tag 14: Uluru – Kings Canyon

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Kurz nach sechs am Morgen klingelte wieder der Wecker. Draußen machte sich gerade das erste Licht des Tages ans Werk und bei frischen 8 Grad ging es zum Frühstück.

Um acht Uhr verließen wir Yulara und machten uns auf den Weg zum 300 Kilometer entfernten Kings Canyon.
Die Fahrt auf dem Lasseter Highway dauert etwas über drei Stunden und gibt jedem einen Eindruck von der gewaltigen Größe des Outbacks.

Wer im Outback unterwegs ist sollte einige wichtige Dinge beachten:
– Immer mit vollem Tank losfahren und Tankstopps im Vorfeld planen
– Genügend Trinkewasser mitnehmen
– Bei einer Panne niemals das Auto verlassen da dieses deutlich schneller gefunden werden kann
– Wer die öffentlichen Straßen verlassen möchte sollte jemanden über seine Pläne informieren

Auf den Highways im Outback kennt man den Begriff ‚Berufsverkehr‘ nicht. Gelegentlich kommt einem ein anderes Fahrzeug entgegen welches man freundlich grüßt. Die Strassen sind in exzellentem Zustand und mit jeden Fahrzeug problemlos zu befahren. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt hier 110 KmH.

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Am Wegesrand findet man außer der bekannten roten Erde auch Sträucher und kleinere Bäume die sich an diese karge und wasserarme Gegend angepasst haben.
Dingos, Greifvögel, Rinder und wilde Kamele konnten wir auf unserem Weg beobachten. So eine Fahrt im Outback ist schon ein echtes Abendteuer. Vor allem wenn man die morgentlichen Berufsverkehr auf der M1 an der Ostküste oder auf der B27 nach Stuttgart gewöhnt ist.

Zur Mittagszeit erreichten wir den Kings Canyon. Dort machten wir uns auf diese rießige Kraterlandschaft zu Fuß zu erkunden. Wir entschieden uns für den knapp 6 Kilometer langen Kings Canyon Walk.

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Dieser führte uns zuerst steil einen Bergrücken hinauf auf das Plateau. Dort oben liefen wir dann durch Schluchten und beeindruckende Felsformationen mit tollem Ausblick hinunter in die Weite des sonst so flachen Outbacks.

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Nach drei Stunden kamen wir wieder am Parkplatz an und machten uns auf den Weg zum nahe gelegenen Kings Canyon Resort wo wir die Nacht verbringen sollten.

Die kleine Besiedlung hat neben Apartments, einem Campingplatz, einen kleinen Supermarkt, einem Restaurant und einer Tankstelle alles was man hier draußen braucht. Nur ist alles deutlich teurer als an der Küste.

Zum Vergleich – ein Liter Diesel kostet hier $2.33. An der Küste kostet er $1.50. Ein Bier liegt hier bei knapp $10 ($ 6.00 an der Küste).
Deshalb bringen Camper die länger im Outback unterwegs sind möglichst viel von zuhause mit.

Abendessen gabs im Outback-Style vom Barbeque (=Grill) mit Country Live-Musik und einem kalten Bier. Mehr Australien geht kaum.

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