Tag 2: Victor Harbor – Robe

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::: Unendliche Weiten :::

Leichter Nieselregen am Morgen als wir Victor Harbor verlassen. Ein kurzer Stop noch bei Granite Island. Eine Insel die vor Victor Harbor liegt und Heimat zahlreicher Zwerpinguine ist. Normalerweise bringt eine von Pferden gezogene Bahn die Menschen nach Granite Island. Da die Schienen aber gerade erneuert werden ging es zu Fuß über den etwa 500 Meter langen Steg. Die Pinguine brüten hier und kommen leider erst nach Einbruch der Dunkelheit zurück zur Insel um ihre Jungen zu füttern. Für uns heute keine Pinguine denn wir müssen weiter.

Die Fahrt ging entlang der Küste bis nach Wellington. Dort versperrte uns ein Fluss die Weiterfahrt. Kein Problem da uns eine Autofähre sicher, schnell und kostenlos ans andere Ende des Flusses brachte.

Weiter ging die Fahrt nun über den Princess Highway B1 der direkt ab der Wasserkante entlangführt.
Nach einem kurzen Lunchstop an einem einsamen Strandabschnitt des Coorong Nationalparks in der Nähe des Policemen Points ging es weiter. Einige Kilometer weiter machten wir einen weiteren Stop. Über einen netten Bushwalk der durch bewachsene Dünen führte, erreichten wir einen tollen Strandabschnitt (Bild) – auch hier war fast kein Mensch. Wunderschön in Dünen eingebettet fanden wir einen kilometerlangen Strand vor – unberührte Natur pur! Das war auch die Stelle an der das Handy sowie der restliche Inhalt von Eva’s Tagesrucksack plantschen ging. Die einsetzende Flut spülte den Rucksack einmal kräftig durch und setzte den Inhalt unter Wasser. Leider ist das Handy nun funktionsuntüchtig. Wer Eva also in der nächsten Zeit kontaktieren möchte sollte dies am besten über facebook, skype oder email tun. In dringenden Fällen könnt ihr Eva auch unter der angegebenen Mobilnummer auf meiner Kontaktseite erreichen.

Auf der Rückfahrt sichteten wir dann unser erstes Känguru des Tages im Busch – es sollte nicht das letzte sein!
Mit Einbruch der Dunkelheit beginnt in Australien die Känguruzeit.
Kurze Zeit später sichteten wir dann unser zweites Känguru. Das ausgewachsene Exemplar hüpfte etwa 50 Meter vor unserem Auto – puhhh! Hätten wir das gerammt wäre unser Hyundai vorne etwas kürzer gewesen.

Gegen 18:00 Uhr erreichten wir Robe,
ein kleines. verschlafenes Örtchen das im Sommer und vor allem an Ostern als Urlaubsziel zahlreicher Australier dient.
Im Caledonian Inn fanden wir ein nettes Zimmer. Wir konnten uns das schönste aussuchen da wir die einzigen Gäste waren. Insgesamt vermuteten wir das wir die einzigen Übernachtungsgäste in ganz Robe waren. Im australischen Herbst ist hier nicht viel los und so war es auch schwierig am frühen Abend noch etwas zu Essen zu finden.
Letztendlich landeten wir zu einem Vesper in unserem Zimmer nachdem wir im Pub unseres Hotels noch das ein oder andere Kaltgetränk zu uns genommen hatten.

Tagesleistung: 348 Kilometer

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