Tag 25 + 26: Frazer Island

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::: leider geil :::

Dienstagmorgen starteten wir unseren Trip nach Frazer Island. Kurze Einweisung in den Geländewagen und ab ging es zur Autofähre die uns in 10 Minuten nach Frazer Island brachte. $100 für 10 Minuten Fahrt – böse! Aber da wir zu viert waren konnten wir die Kosten ja teilen. Mit uns Dreien war noch Christopher aus Deutschland dabei den wir schon zwei Tage vorher kennengelernt hatten. Netter, sympathischer Typ aus der Nähe von Heidelberg.

Frazer Island ist etwa 124 Kilometer lang und 24 Kilometer breit. Eine Insel die man nur mit Geländewagen befahren darf. Aufpassen muss am auf die Gezeiten da die schnellsten Wege direkt über den Strand führten. So sind am Strand 80 km/h und im Inland 30 km/h erlaubt.

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Die ersten Meter und Minuten waren etwas ungewohnt für mich als Fahrer aber nach und nach gewöhnt man sich daran dort zu fahren wo man eigentlich nie fahren würde. Am 75 Meilen langen Strand ging es zuerst vom Süden rauf in den Norden zum Berg/Felsformation Indian Head. Von dort hatten wir einen tollen Ausblick auf den laaaaaaangen Strand, das Meer und die Dünen.

Auf unserem Rückweg hielten wir dann an verschiedenen Stellen und auch u.a. am Moheno Schiffsweack vorbei das hier seit fast hundert Jahren verrottet.
Nach einem kurzen Bushwalk zum Lake Wabby fuhren wie zu unserem Hostel (Base Camp) in Eurong, einem winzig kleinen Dorf direkt am Strand. Hier verbrachten wir eine entspannte und erholsame Nacht.

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Auch an Wildlife hat Frazer Island einiges zu bieten. Neben großen Echsen und Vögeln leben auf der Insel noch 80-100 wilde Dingos vor denen eindringlich gewarnt wird (Bild). Dingos können sich dem Menschen gegenüber aggressiv verhalten und auch ernst zu nehmende Verletzungen verursachen kônnen. Daher wird empfohlen immer in Gruppen zu laufen und Kleinkinder nie unbeaufsichtigt spielen zu lassen. Wir hatten Glück und konnten einige davon beobachten.

Im Wasser tummeln sich neben großen Stachelrochen und Meereschildkröten auch viele viele Haie. Es wird davon abgeraten auf Frazer Island ins Meer zu gehen da dort die Jagdgründe der Haie sind.

Am zweiten Tag ging es ins Landesinnere der Insel. Hier wurde der Geländewagen dann auch richtig gefordert. Fast den ganzen Tag waren wir auf kleinen, schmalen Straßen, die mit Schlaglöchern, Wurzeln, Wasserlöchern und jeder Menge weichem Sand gespickt waren, unterwegs.

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Nach dem Sonnenaufgang am Meer und dem Frühstück in Hostel war unser erster Stop Lake McKenzie (Bild).
Ein wunderschöner See inmitten von Urwald mit klarstem Wasser. Wir genossen die Sonne und konnten im See ein erfrischendes Bad nehmen.

Nach zwei weiteren Seen kamen wie dann am späteren Nachmittag wieder zurück zum Strand wo es wieder zurück in den Süden der Insel ging wo uns die Fähre dann wieder mit zurück ans Festland nahm.

Ein sehr lohnenswerter Trip – leider geil!

Tagesleistung: ca. 150 sandige, holprige und sehr spaßige Kilometer

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