Tag 3: Der Tag der Abrechnung


6 Monate Vorbereitung für diesen Tag – den 1. Mai 2016. Der Tag begann früh. Der Wecker klingelte kurz vor fünf Uhr Morgens. Kurzes Frühstück mit Nutellabrot, Banane und Tee und dann ging es runter zur Wechselzone wo wir am

Vortag ja schon unsere Räder eingecheckt hatten. 

Dort wird dann kurz vor dem Start alles neben dem eigenen Fahrrad bereit gelegt was beim Triathlon gebraucht wird – Radschuhe, Socken, Helm, Sonnenbrille, Laufschuhe und Schildmütze. 


Noch einmal die Reifen mit 120psi aufgepumpt und dann ging es auch schon in die Neoprenanzüge und vor ans Meer. Kurzes Einschwimmen – Mensch ist das Wasser kalt hier unten. Deutlich kälter als die warmen Gewässer rund um die Gold Coast. 

15 Minuten später hieß es dann für meine Altersklasse (30-34 Jahre, männlich) antreten zum Start. Bei solch einem großen Event werden nicht alle Teilnehmer gleichzeitig ins Rennen geschickt da dies sonst Chaos im Wasser wäre. 

Glücklicherweise war meine Altersklasse die letzte die ins Wasser ging so das ich in Ruhe schwimmen konnte. Startschuss und ab ins Wasser. Schon nach ein paar Metern war ich auf Betriebstemperatur und das Anfangs kalte Wasser stelle sich als angenehm heraus. 

Es ging 650 Meter am langen Steg von Busselton entlang Richtung offenes Meer bevor weitere 600 Meter parallel am Strand entlang und dann wieder 650 Meter zurück an den Strand ging. Es dauerte etwas bis ich in meinen Rhythmus fand doch dann ging es ganz ok. Da schwimmen nicht gerade zu meiner Paradedisziplin gehört war ich froh das nach 42:27 Minuten hinter mich gebracht zu haben. 

Es ging zurück in die Wechselzone. Raus aus dem Neoprenanzug und rein in die Radschuhe. Helm auf und los geht es auf zwei Runden a 45 Kilometer. Ich versuchte meinen Schnitt von 30 Km/h zu halten was mir auf der ersten Runde auch ganz gut gelang. Es ging raus aus Busselton und rein in ein Waldgebiet. Die zweite Runde musste ich etwas langsamer angehen da ich in Gedanken schon beim Halbmarathon war. Wollte meine Beine schonen. So kam ich dann nach 3:07:21 Stunden wieder zurück in die Wechselzone, stellte mein Rad ab und wechselte von den Rad- in die Laufschuhe. Drei Runden a 7 Kilometer waren zu bewältigen bevor es in den Finisherkanal ging. 

Viele Triathleten mögen die letzte Disziplin, das Laufen, nicht besonders so das ich von Anfang an viele Plätze gut machen konnte. An einem nach dem Andern lief ich vorbei und fand meinen Rhytmus auf dem ersten Kilometer. Die Kilometer verflogen und es lief gut. In der letzten Runde lief ich dann auf Ruth-Ellen auf die mit ihrer Altersklasse 15 Minuten früher gestartet war. Gemeinsam liefen wir einen Kilometer zusammen bevor ich dann zum Endspurt auf die letzten 4 Kilometer ansetzte. Die Ziellinie war in Sichtweite wenn der Stadionsprecher meinen Namen ankündigte und so ging es in vollem Tempo nach 1:45:15 Stunde und einer Gesamtzeit von 5:41:22 Stunden über die Zielline – GESCHAFFT!!!!

Geschafft war ich auch. Kurzer Stop im Verpflegungszelt mit Wasser, Isodrink und Banane und dann ging es gleich zu einer kurzen Massage. 


Was ein Tag und was für ein Erlebnis! Die sechs Monate harte Arbeit haben sich ausbezahlt. 

Kilometer: 1,9 KM Schwimmen / 90 KM Rad / 21,1 KM Lauf / 20 Auto

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