Tag 44: Trebonne – Mission Beach

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::: Wasser – viel Wasser :::

Heute Morgen sind wir ausgeschlafen in den Zuckerrohrfeldern von Trebonne aufgewacht. Von dort aus ging es etwas mehr als 30 Kilometer landeinwärts zum Wallaman Fall. Der Weg zu dem größten Wasserfall Australiens führte uns über eine schmale Passstraße hinauf in den Girringun Nationalpark. Oben angekommen machten uns dann auch schon Hinweisschilder auf die Anwesenheit des seltenen Helmkasuars aufmerksam, einen flugunfähigen Vogel von der Größe eines Straußes.

Diese Vögel spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem des Regenwaldes da der Kasuar alle Samen der Bäume und Pflanzen fressen und auch wieder unbeschadet ausscheiden kann.

Es wird vermutet das heute nur noch etwa 1.200 Exemplare in ganz Australien leben. Daher wird in den Schutzgebieten auch eindringlich zur Einhaltung der Geschwindigkeit gemahnt (Bild).

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Wir hatten großes Glück ein Tier bei der Hinfahrt und eines bei der Rückfahrt durch den Regenwald zu sehen und auch zu fotografieren.

Aber zurück zum eigentliche Ziel unserer Reise. Der Wallaman Fall (Bild) ist mit 305 Metern der größte einstufige Wasserfall Australiens. Atemberaubend wie sich die Wassermassen in die Tiefe stürzen.

Anschließend ging die Fahrt zurück nach Ingham und weiter nach Cardwell. Hier machten wir einen kurzen Tank- und Duschstopp. Hier trafen wir dann auch Nils aus Holland wieder der mit uns den Segeltrip zu den Whitsundays gemacht hat.

Weiter ging die Reise nach Tully und von dort war es dann nicht mehr weit bis nach Mission Beach, einem kleine und beschaulichen Strandstädtchen.

Durch einen Tipp eines Einheimischen haben wir einen sehr tollen Platz zum
campen gefunden. Dieser befindet sich nahe der Stadt an einem Aussichtspunkt direkt am Meer. Wir konnten also mal wieder bei unglaublichem Sternenhimmel und Meeresrauschen einschlafen – traumhaft! Das sind eben die Momente die das Wildcampen so reizvoll machen.

Tagesleistung: 204 Kilometer

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