Tag 48: Mount Molloy – Cape Tribulation

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::: hoch im Norden :::

Heute Morgen konnten wir beim frühstücken in unserem Camper zahlreiche Kookaburras beobachten. Kookaburras (Bild unten), in deutsch auch Jägerliests oder lachender Hans genannt, sind Vögel die besonders durch ihre lachenden Rufe bekannt sind. Hier scheinen sie sich zwischen all den Campern sehr wohl zu fühlen. Ohne große Scheu saßen die drollige Kerlchen neben unserem Camper und jagten Regenwürmer.

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Dann ging die Fahrt weiter zur Mossmann Gorge (Bild), einer langen Schlucht die besonders in der Regenzeit im Sommer viel Wasser führt.

Umgeben ist die Schlucht vom Regenwald des Daintree National Park in dem wir einen ausgedehnten Bushwalk machten. Wie sahen jahrzehntealte wenn nicht sogar jahrhundertealte, rießige Bäume die von Farnen und vielen anderen Pflanzenarten umgeben waren. Teilweise werden diese Rießen von einer anderen Pflanze umschlungen und regelrecht ausgesaugt. Der eigentliche Baum stirbt nach einiger Zeit ab und der Schmarotzer lebt drum herum weiter.

Vorbei an Zuckerrohrfeldern und Bananenplantagen kamen wir nach Daintree wo wir die Kabelfähre benutzen mussten um auf die andere Seite des Daintree Rivers zu gelangen.

Dort beginnt dann auch die Region von Cape Tribulation. Eine schmale Straße führt hier durch den Regenwald. Überall fanden wir wieder zahlreiche Hinweisschilder die auf die Anwesenheit des Helmkasuars aufmerksam machten.

Da es schon später Nachmittag war als wir hier eintrafen suchten wir uns einen Campingplatz um dort die Nacht zu verbringen. Wildcamping ist hier schwierig da man sich fast überall im Regenwald und somit im Nationalpark wiederfindet.

So blieben wir zur Abwechslung mal wieder auf einem Campingplatz der direkt am Strand von Myall Beach lag. Von unserem Camper waren wir innerhalb von einer Minute am Strand. Hier wächst der Regenwald bis zum Strand.

Tagesleistung: 110 Kilometer

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