Tag 49: Cape Tribulation – Mount Molloy

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::: Shit happens :::

Wir sind wieder zurück aus dem Niemandsland ohne Internet- und Telefonempfang. Wäre auch verwunderlich gewesen wenn man mitten im Regenwald noch 3G-Internetempfang hätte. Daher kommen die letzten beiden Tage heute erst online.

Heute ging es früh aus den Federn. Um 6:30 Uhr starteten wir alle drei gemeinsam zu einer Joggingrunde am Myall Beach. Die Sonne war gerade aufgegangen und es war schon angenehm warm. Außer uns waren nur sehr wenige andere Menschen um diese Uhrzeit unterwegs.
Anschließend gabs eine wohlverdiente Erfrischung im warmen Meer.

Unser erster Stop heute war zugleich auch der nördlichste Punkt unserer Reise. Am Cape Tribulation Lookout hatten einen schönen Ausblick auf den Regenwald der hier aufs Meer trifft.

Weiter hätten wir mit unserem Mopsi auch nicht fahren können da ab hier die Straße hoch nach Cooktown und Cape York nur noch mit einem Geländewagen befahren werden kann.

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Zugleich ist es auch die letzte Möglichkeit um sich mit alkoholischen Getränken ein zu decken (Bild).

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Nach einem kurzen Bushwalk und einer Vesperpause am Strand (Titelbild) ging es noch zu Daintree Icecream, der Adresse für frisches, exotisches und vor allem selbstgemachtes Eis. Die Sorten des Tages waren heute Banane und drei weitere Sorten von Früchten die ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Ein wahres Geschmackserlebnis unter freiem Himmel bei strahlendem Sonnenschein.

Dann ging es mit der Fähre wieder zurück (Bild).

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Da wir zu unserem nächsten Ziel – Port Douglas – eh wieder in Richtung Süden mussten, fuhren wir einen kleinen Umweg zurück zu Mount Molloy an den Schlafplatz an dem wir vor zwei Tagen bereits schon gecampt hatten und es uns da sehr gut gefallen hat.

Heute sind uns ein paar „Missgeschicke“ passiert:

1. ist unser Ersatzrad heute aus seiner Verankerung am hinteren unteren Ende unseres Mopsis geflogen als wir auf einem Parkplatz über eine Mulde gefahren sind! Lösung: Rad wieder zurück auf die Vorrichtung gelegt und wieder unter dem Auto verriegelt.

2. haben wir bei Holz suchen für unser abendliches Lagerfeuer vergessen die hintere Seitentüre zu schließen wo wir zuvor unser gesammeltes Brennholz verstaut hatten. Glücklicherweise blieb das Holz im Auto! Lösung: einmal kurz und scharf gebremst und schon schloss sich die Tür von alleine.

3. ist uns kurz vor unserer Ankunft am Schlafplatz ein Wallaby ins Auto gelaufen. Auto und Insassen blieben unverletzt nur das arme Wallaby war sofort tot! Lösung: Wallaby von der Straße gezogen damit keine nachfolgenden Fahrzeuge ausweichen müssen.

Shit happens – Glück im Unglück gehabt!

Tagesleistung: 97 Kilometer

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