Tag 7: Küstenidylle


Den Wecker musste ich heute Morgen nicht mal stellen um vor Sonnenaufgang wach zu sein. Wollte die 300 Meter runter ans Meer gehen um von den Felsen zu angeln. Leider mit wieder mäßigem Erfolg da ich nicht die passende Ausrüstung dabei hatte. 


Dafür wurde ich mit einem tollen Sonnenaufgang belohnt. Nach dem Frühstück fuhren wir die restlichen 60 Kilometer nach Albany. Auf unserer Fahrt kamen wir durch mehrere kleine, verschlafene Dörfer wie Denmark. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. 
Albany ist eine Küstenstadt an der Südküste Australiens mit einer großen Bucht. Von hier aus starten im Jahr 1914 die Kriegsschiffe in den ersten Weltkrieg. Deshalb wurde hier vor zwei Jahren das Nationale ANZAC (=Australian und New Zealand Army Corps) Museum gebaut welches wir besuchten. 


Gutes Museum das mit interaktiven Stationen durch das ganze Museum eine persönliche Geschichte eines Soldaten erzählt. 

Kurzer Stop am Middton Beach und dann ging es in die City. Nach einem Tankstop holten wir uns Fisch und Chips welche wir dann am Frenchmans Bay aßen. 

Von dort waren wir nur einen Steinwurf entfernt von den Blowholes. Diese natürliche Felsformation an der Steilküste sorgt dafür das Wellen in eine Kammer krachen und das Wasser dann nach oben mit einem beängstigen Grollen durch eine kleine Öffnung ausgeblaßen wird. Etwa so wie ein Wal oder Delfin das Wasser aus seinem Blaßloch ausstößt. 


Dann schauten wir uns die nagelneue Aussichtsplattform am „the Gap“ an. Über eine Metallplattform kann man hier direkt über die Klippen laufen und unter einem die Wellen beobachten die gegen die Klippen krachen. 


Das wars für den heutigen Tag. Wir fuhren am später Nachmittag wieder zurück wo wir am Vortag schon übernachtet hatten. Kurzer Stop im verschlafenen Denmark und beim IGA die Vorräte an Käse aufzufüllen und dem lokalen Angelladen einen kurzen Besuch ab zu statten. Man hat das Gefühl das sich die Menschen hier unten immer gerne die Zeit für einen Schwatz nehmen. 

Leider fing kurz vor Parry Beach an zu regnen so das wir unser Buschbrot über dem Lagerfeuer wohl auf morgen verschieben müssen. Es regnete die ganze Nacht. 

Kilometer: 170 KM

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