Tag 9: Coles Bay – Hobart

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::: dieser Weg wird kein leichter sein :::

Heute morgen um 06:30 Uhr startete ich zu einem kleinen Läufchen in den Nationalpark. Ein toller Lauf in der puren Natur. Einige Wallabys am Wegesrand schauten mich ganz ungläubig an. Wahrscheinlich wunderten sie sich warum da einer in aller Herrgottsfrühe an ihnen vorbeirennt. Ich meine auch ein Wombat gesehen zu haben.

Zurück im Hostel hatten die Mädels bereits ein tolles Frühstück vorbereitet. Nachdem wir Jan und sein Fahrrad verabschiedet hatten brachen wir ebenfalls auf. Unser Ziel heute war Port Arthur im Süden der Ostküste.

Unsere Navigationsqueen Eva, zuständig für unsere Streckenplanung und Musik wählte die direkte Route entlang der Ostküste.
So passierten wir schöne Buchten und Strände, alte und neue Brücken und abenteuerliche Wege. Kurzer Stop am
Spiky Beach (Bild) und weiter ging die Fahrt.

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Vom Hinweisschild „Forrest Drive“ ließen wir uns nicht beeindrucken und so fanden wir uns kurze Zeit später auf einer unbefestigten Waldstraße (Bild) wieder – Schlaglöcher und Holperstrecken inclusive. Ja, „dieser Weg wird kein leichter sein …!“. Auch hier blickten uns die Wallabys etwas verwundert an. Wahrscheinlich sehen sie auf dieser Strecke meistens nur Jeeps und keinen asiatischen Kleinwagen.

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Der Weg war aber dann doch relativ gut zu befahren. Er führte uns über 20 Kilometer in den Regenwald wo wir unsere Mittagspause verbrachten. Sehr interessant – Lob an unsere Navigatorin Eva. 🙂

Etwa 40 Kilometer später erreichten wir das Gebiet von Port Arthur. Zuerst schauten wir uns bei Eaglehawk Neck den Blowout und Devils Kitchen an. Unsere Weiterfahrt musste hier ein paar Minuten warten da direkt vor unserem Auto der Rettungshubschrauber landete. Offenbar hatte sich ein Jetskifahrer verletzt.

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Am Nachmittag erreichten wir die Halbinsel von Port Arthur und die dortigen historischen Gebäude der ehemaligen Gefängnis- / Besserungsanstalt aus dem Jahre 1830. Hier waren zwischen 1830 und 1876 über 12.000 Gefangene untergebracht. Die meisten davon kam nie wieder nach Hause. Im Jahr 1996 brachte ein Amokläufer hier 35 Menschen um.

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Heute haben wir mal wieder Natur pur gesehen. Vom Regenwald über landwirtschaftlich genutzte Felder und Wiesen bis hin zu einladenden Stränden war wieder alles dabei. Wer die wahre Natur sucht ist in Tasmanien an der absolut richtigen Adresse.

Die Nacht verbrachten wir in einer tollen Cabin am 7 Mile Beach in Hobart.

Tagesleistung: 341 Kilometer

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