Wenn dann richtig

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Die erste Hitzewelle dieses Sommers liegt hinter uns. Für letztes Wochenende wurden Temperaturen von über 40 Grad vorhergesagt. Pünktlich zu Beginn des G20 Gipfels in Brisbane der die ganze Stadt zum Erliegen gebrauchten hatte kletterten die Temperaturen deutlich über die 30 Grad Marke.

Für Sonntag wurden die höchsten Temperaturen und Winde vorhergesagt. Daraufhin wurde die Waldbrand-Gefahrenstufe von 2 auf 4 erhöht was bedeutete das am Sonntag jede Feuerwehrwache von 7:00 bis 19:00 Uhr besetzt war um im Einsatzfalle schnelle Hilfe leisten zu können.

Für mich ging es mit zwei anderen Kameraden und einem Einsatzfahrzeug 1,5 Stunden Autofahrt ins Inland nach Esk als Teil einer schnellen Eingreiftruppe. Insgesamt fünf Einsatzfahrzeuge aus unserer Region wurden im örtlichen Bowles Club stationiert wo wir auch schon kurz na h unserer Ankunft zum ersten Einsatz gerufen wurden um die örtlichen Kräfte zu unterstützen.

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Dort im Inland ist es deutlich karger als bei uns an der Küste. Deutlich wenigen Besiedlung und große Weiten die als Vieweiden genutzt werden. Regen fällt hier auch weniger und so ist alles sehr trocken. Zusammen mit dem warmen Westwind und Temperaturen von über 40 Grad ergeben sich die idealen Voraussetzungen für ein Buschfeuer.

Der erste Einsatz war schnell abgearbeitet und wir konnten wieder zurück in den klimatisierten Bowles Club.
Dann passierte über zwei Stunden nichts. Pünktlich zur heißesten Tageszeit (14 Uhr) wurden wir dann zu einem weiteren Feuer alarmiert.

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Diesmal war aber richtig was geboten. Mit gemeinsamen Kräfte versuchten wir das Feuer zu bekämpfen das sich durch den Wind gepuscht unaufhaltsam den Berg hinauffraß. Das Gelände wurde mit der Zeit immer unwegsamer und nur noch zu Fuss zu erreichen – und das in über 40 Grad Hitze.

Die Einsatzleitung erkannte ziemlich schnell das hier weitere Hilfe von Nöten ist und so wurden weitere Kräfte und Löschhubschrauber alarmiert.

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Diese kamen auch relativ schnell und nahmen ihre Arbeit auf um uns am Boden zu unterstützen. Sehr beeindruckend wenn diese Hubschrauber auf einemal und sehr gezielt 1,500 Liter Wasser abwerfen. Mit ihrem „Rüssel“ können diese Hubschrauber über einem See oder Pool schweben und in unter einer Minute wieder voll beladen an die Einsatzstelle zurückfliegen.

Das Feuer breitete sich schnell aus. Mehrere Wohnhäuser waren kurzzeitig in Gefahr. Schaden konnte jedoch durch einen schnellen Einsatz von Luft- und Bodencrew verhindert werden.

Insgesamt waren an diesem Nachmittag drei Löschhubschrauber, ein Beobachtungshubschrauber der koordiniert und ein Flugzeug im Einsatz.

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Eine sehr interessante Erfahrung für mich. Am Ende war es eine zwei Kilometer lange Feuerfront die heute (drei Tage danach) immer noch aktiv ist. Einsatzkräfte aus der ganzen Region sind hier immer noch im Einsatz.
Für und ging es am Sonntag Abend wieder zurück an die Küste. Müde und erschöpft aber mit vielen neue Erfahrungen.

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Hier ein kürzen Video das ich mit meiner Helmkamera gemacht habe:

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