Wildes Australien (Teil I)

Im ersten Teil meiner Bilderserie „Wildes Australien“ gehts um die tollen Tierchen die mir während meiner Reise vor die Linse „gehoppelt“ sind: Kängurus und Wallabys.

Wie kein anderes Tier steht das Känguru für Australien. Verewigt auf der Rückseite der Ein Dollar Münze ist dieses Tier auf allen wichtigen Dokumenten zu finden. Zusammen mit dem Emu ist das Känguru das Wappentier Australiens. Das sich beide Tiere nur vorwärts bewegen können steht dies für Fortschritt. Für die Aboriginees diente dieses Tier als wichtige Nahrungsquelle. Das Fleisch ist eines der gesündesten weltweit da es nahezu fettfrei ist. Es gibt in Australien mehr Kängurus als Menschen.

Mir sind diese tollen Tiere fast überall auf meiner Reise begegnet. Jede Begegnung war aufs Neue spannent und einzigartig. Die Artenvielfalt ist gewaltig und neben zahlreichen Känguruarten gibt es dazu noch die größenmäßig kleineren Wallabys deren Artenvielfalt die der Kängurus nochmal übersteigt. Hauptsächlich findet man deshalb Wallabys.

Gewusst das es sogar Baumkängurus gibt? Klingt komisch aber tatsächlich hoppeln in einigen Gebieten des Landes die Kängurus sogar in den Bäumen. Meistens findet man dies jedoch auf offenen Grasflächen. Auch Golfplätze sind sehr beliebt.

Kängurus und Wallabys sind recht scheue Tiere die jedoch oft in unmittelbarer Nachbarschaft zum Menschen zu finden sind. So habe ich an einem heißen Nachmittag drei große Kängurus im Vorgarten eines Hauses inmitten einer kleinen Ortschaft liegen sehen. Diese Nähe endet leider oft tödlich für die Tiere. Viele von ihnen enden als sogenannte Roadkills, sprich sie werden überfahren. Besonders zwischen Sonnenaufgang- und Sonnenuntergang ist die Gefahr besondes groß das die Tiere vom Lichtkegel der Fahrzeuge angezogen werden und einfach in diesen springen. Diese Erfahrung musste ich leider selbst schon machen als mir kurz nach Sonnenuntergang im Norden Australiens ein Wallaby vor den Camper rannte.

Man findet diese anpassungsfährigen Tiere auf dem ganzen Kontinent. Vom heißen Zentrum rund um den Ayers Rock bis hin zu den Küsten – überall, wirklich überall sind die zu finden. Die beste Zeit um sie zu sehen ist der späte Nachmittag wenn die Temperaturen sinken. Dann begeben sie sich auf Nahrungssuche. Einzelne Tiere findet man kaum da Kängurus und Wallabys Herdentiere sind und den Schutz der Gruppe suchen.

Da das Nahrungsangebot in weiten Teilen Australiens recht üppig ist vermehren sich die Tiere das ganze Jahr über. So hatte ich auch das Glück mehrere Jungtiere fotografieren zu können die bis zu acht Monaten in Mamas Beutel Platz finden. Beeindruckend ist das diese Beuteltiere bei ihrerer Geburt nicht größer als 2,5 Zentimeter sind und nachdem sie selbstständig den Weg in den Beutel gefunden haben die Zitze die ersten zwei Monate nicht mehr loslassen.

Wie immer findet ihr mit einem Klick auf das oberste Bild meine Highlight-Bilder dieser sympatischen Tiere, viel Spaß!

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