Wildes Australien (Teil II)

Im zweiten Teil von „Wildes Australien“ stelle ich Euch die bunte und abwechslungsreiche Vogelwelt Australiens vor. Birdwatching ist hier sehr beliebt und zahlreiche Reiseveranstalter bieten spezielle Reisen an um an einige der vielen Plätze zu kommen wo sich die Artenvielfalt der australischen Vogelwelt versammelt.

Mir gelangen auf meiner Reise jedoch nur ein paar Aufnahmen. Dafür ist vom farbenprächtigen Papagei über den berühmten Kookaburra bis hin zu größten Vogel Australiens alles dabei.

Der Emu (Bild) gilt hierzulande als der größte, flugunfähige Vogel. Sie können bis zu 1,9 Meter groß werden. Da gerade Paarungszeit war haben wir sie zu zweit angetroffen, anonsten leben sie eher einzelgängerisch.

Besonders spannend war die Begegnung mit gefährlichsten Vogel des Kontinents, dem Helmkasuar (Bild).

Es wird vermutet, dass in ganz Australien lediglich nur noch 2.000 Tiere leben. In den Gebeiten in denen diese Tiere heute noch vorkommen findet man deshalb unzähliche Warnschilder entlang den Straßen die zur Einhaltung des Tempolimits ermahnen. Dementsprechend ist eine Sichtung dieser Tiere auch entsprechend selten.

Ich hatten das Glück ein solches Tier zweimal an einem Tag zu Gesicht zu bekommen. Auf dem Weg zu den Wallamann Falls tauchte es zweimal entlang der Straße die mitten durch den Regenwald führte, auf. Die erste Begegnung dauerte nicht sehr lange bevor das ausgewachsene Tier das bis zu 1,6 Meter groß wird und 60 Kilogramm wiegt, wieder im Wald verschwand. Auf dem Rückweg begegnete mir dann ein weiteres Tier (oder war es das selbe?). Entgegen der Warnhinweise man sollte bei einer Kasuarsichtung im Auto bleiben, stieg ich aus und kniete mich vorsichtig auf die Straße um in etwa auf gleicher Höhe wie das Tier zu sein das etwas unterhalb entlang der Straße auf Futtersuche war.

Das Tier war völlig entspannt und zeigte keine Anzeichen von Aggression so das ich es in aller Ruhe beobachten und fotografieren konnte. Ihre großen, langen und vor allem scharfen Krallen die sie an den Beinen haben können sie bei Gefahr als sehr gefährliche Waffe einsetzen, was lebensgefährliche Verletzungen verursachen kann. Besonders während der Aufzucht ihrer Jungen oder in Gefangenschaft können diese Tiere durchaus aggressiv reagieren.

Wofür der mit Horngewebe überzogene helmartige Auswuchs am Kopf ist ist noch nicht ganz klar. Man vermutet das er den sozialen Status wiederspiegelt aber auch der Kommunikation dienen könnte.

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